Oldenburg Was für ein Start für die Fußballer des VfL Oldenburg in die Aufstiegsrunde zur Regionalliga: Der Vizemeister der Oberliga Niedersachsen fegte den Dritten der Oberliga Hamburg, Teutonia Ottensen, mit 5:0 vom Platz. Pascal Steinwender und der für ihn eingewechselte Marvin Osei (beide 2 Tore) sowie Jannes Hillerns trafen für den VfL.

„Ich bin unheimlich stolz auf die Mannschaft“, sagte VfL-Trainer Dario Fossi: „Nach dem 2:0 haben wir uns in einen Rausch gespielt.“

Zu den Zuschauerinnen an der Alexanderstraße zählten auch die Handballerinnen des VfL Oldenburg. Sie präsentierten unter dem Applaus der 453 zahlenden Besucher den am Sonntag in Stuttgart gewonnenen deutschen Pokal.

Auf dem Feld sah es lange nicht nach einem deutlichen Erfolg für die Oldenburger aus. Die Hamburger hatten den besseren Start und schon in der 2. Minute ihre erste große Torchance. Jeton Arifis Kopfball verfehlte aber knapp das Tor der Oldenburger. Die brauchten einige Zeit, um ins Spiel zu finden und einen Aussetzer der Gäste. Deren Schlussmann spielte Steinwender den Ball in die Füße. Der VfL-Torjäger ließ sich nicht lange bitten und traf rechts unten ins Tor der Teutonen (24. Minute). Danach übernahmen die Oldenburger das Kommando und hatten vor dem Pausenpfiff einige Chancen. Kurz nach Wiederbeginn fiel dann das 2:0, als Steinwender souverän vollstreckte (48.). Danach bäumte sich Ottensen kurzzeitig auf. Bei der einzigen Torchance der Gäste von Seyhmus Atug war Philip Nauermann aber reaktionsschnell am Ball und klärte zur Ecke.

Danach wurden die Hamburger zeitweise zum Spielball für die nun glänzend kombinierenden Oldenburger. Jonas Siegert schickte Hillerns, der in den Strafraum lief und den Ball aus spitzem Winkel an den Innenpfosten setzte. Von da sprang er zum 3:0 ins Tor (74.). Danach schlug Osei zweimal zu (76./78.). Schon nach dem 3:0 wurden die Aktionen der Oldenburger mit stehenden Ovationen bedacht. Damit ist der VfL nach dem ersten Spieltag Zweiter hinter Holstein Kiel II, das den Brinkumer SV mit 7:0 schlug.

VfL: J. Zohrabian - Hillerns, Frenzel, Nauermann, Köhler - König (79. A. Zohrabian), Brüning - Siegert, Isailovic, Kaissis (85. Rahmig) - Steinwender (69. Osei).

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