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OLDENBURG Die eindrucksvolle Siegesserie des Fußball-Oberligisten VfL Oldenburg ist gerissen – und wie: Nach zuletzt acht Siegen in Folge unterlag die Mannschaft von VfL-Trainer Frank Claaßen am Sonntag vor 305 Zuschauern auf dem VfL-Platz an der Alexanderstraße gegen die abstiegsgefährdete Arminia aus Hannover gleich mit 0:3 (0:0).

Dabei hätte alles ganz anders kommen können, wenn die Oldenburger in der ersten Hälfte nicht so fahrlässig mit ihren Chancen umgegangen wären. Der erste Aufreger gehörte jedoch den Gästen, denen der Siegeswille – anders als bei den VfLern – von Beginn an anzumerken war. Nachdem Kirill Weber einen Kopfball von Kader Yenisen ebenfalls per Kopf aus einem Meter über die Torlinie gedrückt hatte, entschied Schiedsrichter Markus Thiel auf Abseits – sehr zum Ärger von Yenisen, denn sein Ball wäre wohl auch so ins VfL-Gehäuse gesegelt (5.).

Danach übertrafen sich Sebastian Ferrulli (18., 23., 28.), Arek Wojcik (25.) und Aaron Thalmann (27.) gegen die zunächst bei hohen Bällen sehr anfälligen Arminen im Auslassen klarster Torchancen. Als sicherer Rückhalt zeigte sich bei den Gästen dabei der 39-jährige Aleksander Lazic. Der Co-Trainer und dritte Torwart der Arminen war nur als „Notnagel“ zwischen die Pfosten gerückt. „Er hat mit unserer Hilfe das Spiel seines Lebens gemacht“, ärgerte sich der VfLer Stefan Frye.

Schmerzlich vermisst wurde bei den VfLern Cüneyt Özkan (Innenbandriss im Knie). Der Torjäger (30 Saisontreffer) litt an der Seitenlinie auf Gehhilfen gestützt mit seinen Mannschaftskameraden mit. In der Halbzeitpause (0:0) bestätigte Özkan seinen Wechsel am Saisonende zum Ligarivalen SV Meppen: „Der Schritt ist mir sehr schwer gefallen, weil ich mit dem VfL vor allem in der vergangenen Saison viel erreicht habe. Aber die sportliche Perspektive ist in Meppen einfach besser, zudem spielten familiäre Gründe ein große Rolle.“

Özkan, dem auch Angebote von Regionalligisten vorlagen, folgt damit seinem Trainer Frank Claaßen ins Emsland, wo er bereits sechs Jahre beim SVM gespielt hat. Als sicher gilt, dass auch Jan-Dirk Riedesel nach Meppen zurückwechselt.

Doch zurück zum Spiel, das in der zweiten Halbzeit zu einer bitteren Angelegenheit für den VfL wurde. „Wir haben haarsträubende Fehler in der Defensive gemacht“, analysierte Claaßen nach den Gegentreffern von Kirill Weber (51.) und Kader Yenisen (68., 76.). Bei den letzten beiden Toren ließen sich die Gastgeber jeweils durch schnell ausgeführte Standards geradezu überrumpeln. Derweil traf der VfL durch Frye nur noch die Latte (87.).

www.NWZonline.de/oberliga

Henning Busch Lokalsport / Redaktion Friesland
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