+++ Eilmeldung +++
Aktualisiert vor 1 Minute.

Ministerpräsidenten-Konferenz
Bund und Länder verzichten vorerst auf schärfere Corona-Maßnahmen

Oldenburg Dass die Null seit drei Spielen steht, freut die Nummer 30 des VfB natürlich besonders: Für Jannik Wetzel ist die kollektive Null der vergangenen drei Spiele nämlich eine persönliche. Der 21-Jährige rückte beim Fußball-Regionalligisten erst vor drei Wochen zur Stammkraft im Tor auf und glänzte seitdem als Garant für die blitzsaubere Weste der Oldenburger. An diesem Sonntag (Anstoß um 14 Uhr) will der 1,91 Meter große Keeper im Auswärtsspiel im Edmund-Plambeck-Stadion an der Ochsenzoller Straße bei Eintracht Norderstedt erneut den Kasten sauber halten.

„Als zweiter Torwart muss man natürlich auf seine Chancen warten, geduldig bleiben und sich durch Trainingsfleiß anbieten“, sagt Wetzel mit Blick auf seine Zeit als Ersatzkraft. Nachdem er im vergangenen Winter vom damaligen Regionalliga-Rivalen BV Cloppenburg zum VfB gewechselt war, reihte sich der 21-Jährige erst hinter Dominik Kisiel (jetzt Viktoria Berlin, Regionalliga Nordost) und im ersten Drittel der laufenden Saison hinter Patrick Nettekoven ein und beherzigte die Vorgaben und Ratschläge des Trainerteams.

„Wichtig ist, dass man als Torwart – wie natürlich auch als Spieler – immer weiter an seinen Stärken und Schwächen arbeitet“, sagt Wetzel, der in den vergangenen Monaten insbesondere an seinen fußballerischen Qualitäten und seiner Körpersprache gearbeitet hat. „Auch wenn man als Torwart nicht so oft in Ballbesitz kommt, hat man dennoch viel organisatorische Arbeit zu leisten“, erklärt Wetzel, der vor allem beim 1:0 in Meppen ein entscheidender Faktor war, aber auch in den ebenso ausgegangenen Heimspielen gegen Wolfsburgs U 23 und Lüneburg seine Vorderleute gut dirigierte.

„Es ist stark, was die Jungs auf dem Platz leisten. Die halten mir natürlich auch den Rücken frei – man muss alles als das Ganze sehen“, betont Wetzel den Teamgedanken, der die Oldenburger auch in Norderstedt zum nächsten Erfolg führen soll.

Während der VfB vor allem zuletzt durch seine 1:0, 1:0, 1:0-Serie auf Rang fünf geklettert ist, wartet der als robust, kampfstark und lauffreudig geltende Rivale aus Schleswig-Holstein seit Anfang September auf einen Sieg in der Regionalliga. In acht Spielen verbuchte das Team aus dem Hamburger Speckgürtel fünf Remis und drei Niederlagen, brachte aber vor drei Wochen Meppen beim 3:3 an den Rand einer Niederlage.

Nicht nur die aktuelle Formkurve, sondern auch die Ergebnisse der vergangenen Spielzeiten sprechen für den VfB. Einem 2:2 vor fast genau drei Jahren folgten fünf Siege mit nur zwei weiteren Gegentreffern. Dreimal stand die Null – und soll es auch an diesem Sonntag wieder.

Jan-Karsten zur Brügge Redakteur / Sportredaktion
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.