Wahnbek Sah es zu Beginn der Woche noch recht gut aus, kam am Donnerstag die Absage: Am Sonntag findet das Nachholspiel der Fußball-Landesliga zwischen Kickers Wahnbek und Spitzenreiter TuS Lingen nicht statt. Es sei derzeit nicht möglich, eine wettbewerbsfähige Mannschaft zu stellen, sagte Kickers-Trainer Frank Claaßen. Grund für die Unruhe im Verein sind Ermittlungen der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung.

Wie Kickers-Manager Mohammed Nasari erklärte, wolle man aber versuchen, bis zum nächsten Match am Sonntag, 1. Februar, gegen den Türkischen SV ein wettbewerbsfähiges Team zusammenzubekommen. Mit einigen Spielern, die Wechselabsichten geäußert hätten, wolle man bis dahin sprechen. Zu der Unsicherheit im Team wegen der Steuervorwürfe kommt bei den Kickers die Verletztenmisere hinzu. Jakob Günther, Nico Hofmann und Marcel Salomo sind nicht einsatzfähig, Arek Wojcik steht vor einer Operation. Maik Spohler und Nihat Tekce hatten das Team verlassen.

Am Mittwoch waren im Training nur noch neun Leute von der Stammformation und zwei A-Jugendliche. Das würde nicht ausreichen, eine spielfähige Mannschaft zu stellen, so Claaßen. Der Verein hofft darauf, dass die Absage der Partie nur ein einmaliger Vorgang war. Man wolle die Saison zu Ende spielen.

Manfred Hollmann Lokalsport / Redaktion Westerstede
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