ROM ROM/DPA - Vor dem Prozessauftakt im italienischen Fußball-Skandal hat der mutmaßliche Drahtzieher der Spielmanipulationen, Luciano Moggi, zum Gegenschlag ausgeholt. „Man hat mich gekreuzigt und meine Familie zerstört“, klagte der frühere Manager von Juventus Turin unter Tränen. Moggi beschuldigte vor allem den zurückgetretenen Fußball-Verbandspräsidenten Franco Carraro und den AC Mailand: „Carraro und diejenigen, die das Fernsehen kontrollieren, haben in Wirklichkeit die Macht im italienischen Fußball“, sagte Moggi in Anspielung auf Medienzar und Milan-Besitzer Silvio Berlusconi. „Ohne mich wird der Fußball nicht besser“, so Moggi weiter. In dem heute in Rom beginnenden Sportgerichts-Prozess will der „Herr des Balles“ nicht aussagen. Mit seinem Rücktritt sei er kein Mitglied des Fußball-Verbands (FIGC) mehr und unterliege damit auch nicht der

Sportgerichtsbarkeit.

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