Bremen /Oldenburg Seit einigen Tagen ist beim Fußball-Bundesligisten Werder Bremen das gleiche Spiel zu beobachten: Immer, wenn ein Bremer Ex-Profi Zweifel an Trainer Thomas Schaaf (51) äußert, springt dem prompt ein Offizieller zur Seite.

„Natürlich wird auch in der nächsten Saison der Trainer Thomas Schaaf heißen“, sagte Werders Aufsichtsrats-Mitglied Marco Bode (43) der „Kreiszeitung Syke“ und stellte sich damit – aufgrund seines Amtes keine große Überraschung – in die Reihe der Schaaf-Verteidiger. Zuvor hatte der Ex-Werderaner Günter Hermann (52) scharfe Kritik am derzeitigen Bremer Trainer geäußert, diese anschließend aber etwas abgeschwächt.

Allerdings machte Bode deutlich, dass Schaaf keine Job-Garantie an der Weser erhält. „Natürlich werden hier Trainer nicht so schnell entlassen wie anderswo. Aber auch ein Thomas Schaaf hat keine lebenslange Jobgarantie. Und er kann sich auch nicht nur selbst entlassen, wie es gerne behauptet wird“, sagte der Ex-Nationalspieler.

Hintergrund der Diskussion sind die schwachen Leistungen der Bremer in den vergangenen Wochen, die ein Abrutschen auf den 14. Tabellenplatz zur Folge hatten. Ihre nächste Partie bestreitet die Mannschaft am Sonnabend, 30. März (15.30 Uhr), beim Tabellensechsten Mainz 05.

Auf jeden Fall in Bremen bleiben möchte Nils Petersen. Der 24-Jährige ist derzeit vom FC Bayern ausgeliehen. Zur Not würde der Stürmer mit den Bremern auch in die 2. Liga gehen. „Ich bin so ein Fanatiker, der sagt: Wenn man die Suppe mit eingebrockt hat, muss man sie auch auslöffeln“, sagte Petersen, der mit elf Saisontoren bester Bremer Schütze in dieser Spielzeit ist. Um Ostern herum sollen Gespräche mit dem Verein über einen möglichen endgültigen Transfer stattfinden. Petersen hatte jüngst erklärt, dass der zur neuen Saison verpflichtete Bayern-Trainer Josep Guardiola ihn vermutlich gar nicht kenne.


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