Jeddeloh Noch drei Siege benötigen die Fußballer des Regionalligisten SSV Jeddeloh, um erneut am DFB-Pokal teilzunehmen. Die erste Hürde wollen die Ammerländer an diesem Mittwoch (15 Uhr, 53acht-Arena Wischenstraße) im Viertelfinale des Niedersachsenpokals gegen den Drittligisten SV Meppen überspringen.

So kommen die TEams in den DFB-Pokal

Im Niedersachsenpokal, der in dieser Saison in einem neuen Modus ausgetragen wird, stehen sieben von acht Halbfinalisten fest. Im oberen Wettbewerb, in dem Teams aus der 3. Liga und der Regionalliga antreten, ermitteln der SSV Jeddeloh und der SV Meppen an diesem Mittwoch (15 Uhr, 53acht-Arena) den letzten Semifinal-Teilnehmer. Bereits qualifiziert sind SV Drochtersen/Assel, VfL Osnabrück und TSV Havelse. Die Auslosung findet an diesem Freitag beim Niedersächsischen Fußballverband in Barsinghausen statt, der Sieger des Wettbewerbs nimmt 2019/20 am DFB-Pokal teil.

Im unteren Wettbewerb, in dem Mannschaften aus der Oberliga und darunter spielen, stehen Atlas Delmenhorst, Eintracht Northeim, 1. FC Wunstorf und TuS Bersenbrück im Halbfinale. Auch hier erreicht der Wettbewerbssieger den DFB-Pokal. Die Halbfinalauslosung findet ebenfalls am Freitag in Barsinghausen statt.

„Wir haben die Chance, gegen Meppen eine Runde weiter zu kommen. An diese Chance müssen wir glauben“, sagt Jeddelohs Trainer Key Riebau. Die Meppener sind nach dem 1:2 gegen den Tabellenzweiten Preußen Münster weiter Vorletzter in der 3. Liga. „Die Meppener stehen mehr unter Druck als wir. Deshalb müssen sie bei uns gewinnen, um wieder mehr Ruhe zu bekommen“, glaubt der SSV-Coach. Er hat das Team am Sonntag gegen Münster beobachtet. „Wir dürfen ihnen keine Räume zwischen unserer Abwehr und unserem Mittelfeld lassen, da müssen wir extrem wachsam sein“, warnt Riebau.

Eine wichtige Rolle soll dabei Dennis Geiger spielen. Der 34-Jährige war im Sommer aus Meppen nach Jeddeloh gewechselt. Nach dem dritten Spieltag fehlte der Innenverteidiger den Jeddelohern zehn Wochen wegen eines Rippenbruchs. „Wir sind froh, dass er seit drei Wochen wieder dabei ist. Man hat es an den Ergebnissen zuvor gesehen, dass uns ohne seine Erfahrung die Stabilität in der Defensive fehlte“, sagt Riebau über den gebürtigen Reutlinger.

Bei den beiden Siegen beim TSV Havelse (3:1) und gegen den Lüneburger SK (3:0) führte Geiger die Jeddeloher sogar als Kapitän aufs Feld. „Unsere anderen Kapitäne Kevin Samide, Nils Laabs und Peer-Bent Wegener fehlten oder standen nicht in der Startelf. Da haben wir uns für den erfahrenen Geiger entschieden“, erklärt Riebau. Laabs und Wegener werden gegen Meppen ebenso fehlen wie Shaun Minns.

In der ersten Pokalrunde hatten sich die Meppener beim Jeddeloher Ligarivalen VfB Oldenburg mit 1:0 durchgesetzt. Die Jeddeloher hatten ein Freilos.

Auf jeden Fall wird das Pokalspiel vor großer Kulisse ausgetragen. Am Montag waren nur noch knapp 120 Sitz- und 180 Stehplatzkarten im Angebot. „Der SV Meppen hat 800 Karten geordert, da wird es nur wenige Rückläufer geben“, freut sich Jeddelohs Teammanager Gerhard Meyer auf ein stimmungsvolles Spiel. Erstmals können die neuen Sitzplätze auf der Südtribüne genutzt werden. Meyer: „Wir bitten die Zuschauer, die mit dem Auto kommen, auf der anderen Kanalseite auf der Freifläche beim Goldnen Anker zu parken.“

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