Jeddeloh Nur noch ein Punkt trennt die Fußballer des SSV Jeddeloh derzeit von einem Abstiegsplatz in der Regionalliga. Von der angespannten Lage wollen sich die Ammerländer aber nicht aus der Ruhe bringen lassen, wenn an diesem Samstag das Duell mit der zweiten Mannschaft des Hamburger SV auf dem Plan steht. Die Partie beginnt um 16 Uhr in der 53acht-Arena.

„Es geht immer weiter, wir können nur nach vorne schauen“, sagt SSV-Trainer Jouke Faber, der mit seiner Mannschaft zuletzt drei Spiele in Folge verloren hat. Die 0:2-Pleite im Derby beim VfB Oldenburg wurde Anfang der Woche aufgearbeitet. „Es ist schwer zu erklären. Wir haben es einfach nicht gut gemacht. Wir wollten, konnten es aber nicht umsetzen“, hadert der Niederländer.

Froh ist der Jeddeloher Trainer, dass die Stimmung in der Mannschaft immer noch gut ist. „Die Jungs bewahren ihre positive Einstellung. Ich habe weiterhin Vertrauen in die Jungs und die Jungs haben uns auch mitgeteilt, dass sie weiter hinter unserer Arbeit stehen“, bleibt Faber optimistisch. Man wisse aber genau, dass die Situation im Abstiegskampf ernst sei. „Ich bin mir dennoch absolut sicher, dass wir wieder in eine positive Linie finden werden“, sagt Faber.

Da könnte ein Duell gegen einen Gegner, der ebenfalls noch im unteren Tabellendrittel feststeckt, gerade zur richtigen Zeit kommen. Schließlich hat die Zweitliga-Reserve aus der Hansestadt nur zwei Punkte mehr auf dem Konto als die Jeddeloher, aber auch zwei Partien weniger ausgetragen. „Auf uns wartet dennoch eine schwere Aufgabe“, weiß Faber.

Die Gäste reisen mit einer sehr jungen Truppe an, die über viel Tempo im Offensivspiel verfügt, analysiert der Jeddeloher Coach den nächsten Kontrahenten: „Wir werden uns in der Defensive gut positionieren und in den Zweikämpfen bestehen müssen, um den Tiefgang der schnellen HSV-Stürmer zu unterbinden“, fordert Faber. Er hofft, dass sein Team aus den zuletzt weniger erbaulichen Defensivleistungen die richtigen Schlüsse gezogen hat. Mithelfen, die Defensive zu stabilisieren, kann Niklas von Aschwege, der in dieser Woche beschwerdefrei trainieren konnte. Nicht dabei ist am Samstag hingegen Mario Fredehorst, der nach dem Derby beim VfB mit Schulterproblemen kämpft.

Auch bei den Hamburgern ist ein prominenter Name nicht dabei. Der ehemalige griechische Nationalspieler Kyriakos Papadopoulos, der aus dem Profikader verbannt wurde und der sich seit Mittwoch bei der Reserve fit hält, ist laut HSV für Samstag noch keine Option.

Lars Puchler Redakteur / Lokalsport Ammerland
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