Hannover (dpa) - Nach dem feststehenden Bundesliga-Abstieg von Hannover 96 ist ein Verbleib von Trainer Thomas Doll unwahrscheinlich, aber noch nicht entschieden.

Der 53-Jährige verwies nach dem 3:0 (1:0)-Sieg gegen den SC Freiburg auf ein entscheidendes Gespräch mit Hauptgesellschafter Martin Kind nach dem letzten Saisonspiel am kommenden Wochenende bei Fortuna Düsseldorf.

Für Doll spricht, dass er vertraglich noch bis 2020 an den Verein gebunden ist und sich offenbar vorstellen kann, auch in der 2. Bundesliga weiterzumachen. "Ich habe gemerkt, dass mir die Arbeit hier trotz der vielen Niederlagen Spaß macht", sagte er.

Der frühere Trainer des Hamburger SV erklärte aber auch: "Wenn man zu wenig Punkte holt und am Ende absteigt, hat man wenig Argumente. Ich würde mich freuen, wenn Hannover 96 in einem Jahr wieder zurückkehrt. Das ist wichtiger als meine persönliche Situation."

Doll hatte die Niedersachsen nach dem zweiten Rückrunden-Spiel im Januar als Nachfolger von André Breitenreiter übernommen. Trotz einer erheblichen Leistungssteigerung in den vergangenen Wochen gewann Hannover unter ihm bislang nur drei von 14 Bundesliga-Spielen.

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