Moskau (dpa) - Aussagen von Pepe über einen angeblichen Wunsch von Schiedsrichter Mark Geiger nach einem Trikottausch sorgen für Wirbel bei der Fußball-WM in Russland.

Der Portugiese von Besiktas Istanbul habe ihm berichtet, dass der amerikanische Referee in der ersten Halbzeit gefragt habe, ob er Pepes Trikot haben kann, sagte der Marokkaner Nordin Amrabat im niederländischen Fernsehen NOS nach der 0:1-Niederlage in Moskau und regte sich auf. "Wir sind bei einer WM, das ist hier kein Zirkus."

Der Weltverband FIFA wies die Vorwürfe gegen Geiger in einer schriftlichen Mitteilung deutlich zurück. Der Schiedsrichter habe kategorisch erklärt, dass er eine solche Bitte nicht geäußert habe. Der Weltverband betonte, dass Geiger stets "beispielhaftes und professionelles Verhalten gezeigt" habe.

Vorstellbar ist dabei auch, dass der gewiefte Verteidiger Pepe seinen Gegenspieler mit dieser Aussage, ein wenig reizen wollte. Amrabat blieb weiterhin bei seiner Darstellung. Pepe habe ihn nach dem Spiel getröstet, daraufhin habe er selbst das Trikot des Portugiesen gewollt. "Er sagte zu mir, dass ihn das auch schon der Referee in der ersten Halbzeit gefragt habe", sagte Amrabat NOS. "Pepe fand das auch seltsam." Amrabat ist in den Niederlanden geboren. Von Pepe gab es zunächst keine Reaktion.

In einigen Medien wurde fälschlicherweise eine Aussage Amrabats verbreitet, wonach Pepe gesagt habe, dass Geiger Ronaldos Trikot wollte.

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