Wilhelmshaven /Oldenburg In der Kreisliga Jade-Weser-Hunte hat es am Sonntagmittag schon zwei Spiele gegeben. Tabellenführer ESV Wilhelmshaven hatte den Tabellenvorletzten TuS Lehmden zu Gast, während es am Hellmskamp zum Oldenburger Stadtduell zwischen dem SV Eintracht und TuS Eversten kam.

ESV Wilhelmshaven – TuS Lehmden 2:1

Nicht immer sagt der Tabellenstand etwas über Favoriten aus, oder verspricht ein einfaches Match. Vom Papier her war der ESV Wilhelmshaven gegen den TuS Lehmden auch favorisiert, doch Coach Lars Klümper war schon bewusst, das seinen Kickern ein ganz schweres Spiel bevorstehen würde. „Gerade auf unserem Platz ist an Fußball spielen nicht zu denken und der TuS Lehmden hat sich hier klasse präsentiert“, lobt Lars Klümper den Gegner. Lehmden ging auch bereits nach fünf Minuten durch Jörn Jürgens in Führung, erspielte sich auch weitere Chancen, doch diese wurde nicht mehr genutzt. „Das war unser Manko heute. Hätten wir unsere Möglichkeiten effektiver genutzt, wären wir auch als Sieger vom Platz gegangen“, sagt Theis Schmidt vom TuS Lehmden. Da an Fußball spielen nicht zu denken war, erarbeiteten sich beide Mannschaften Ballbesitzzeiten und Chancen. Kurz vor der Pause setzte Habib Haliti einen Freistoß zum 1:1-Ausgleich in die Maschen, dann war Pause. „Im Grunde wäre ein Remis sicher verdient gewesen, Lehmden hat sich hier gut verkauft“, sagt Klümper, dessen Mannschaft zehn Minuten vor Spielende noch einmal zulangte. Müsab Osman erzielte in der 80.Minute den entscheidenden Treffer zum 2:1-Endstand. „Danach hatten wir noch Konterchancen, am Ende war es mühsamer Sieg und wir hatten wohl auch das Glück eines Tabellenführers“, sagt Lars Klümper. „Trotz Niederlage kann auch der Gast ein paar positive Aspekte aus dem Spiel mitnehmen. „Die Mannschaft hat eine starke Leistung abgerufen und hätte sich mit einem Sieg auch belohnt“, sagt Theis Schmidt. „Wenn wir diese Leistung transportieren können und zudem besser mit den Chancen umgehen, dann muss uns vor der Zukunft nicht bange werden“.

SV Eintracht – TuS Eversten 2:1

Auch der SV Eintracht hat sein Heimspiel gewonnen, doch auch am Hellmskamp war fußballerische Kunst nicht zu sehen. Am Ende stehen drei Punkte und das ist, was zählt. Eversten hatte die ersten Möglichkeiten, ein Freistoß wurde zur Ecke gelenkt. Nach gut einer halben Stunde gab es gar eine Eckballserie der Gäste, doch wirklich Gefahr brachte keine davon. In der 37.Minute gelang Alexander Weyhe dann die Eintracht-Führung, doch zwei Minuten später sorgte Torge Griese per Kopfball wieder für den Ausgleich, dann war Pause. „Viel war hier von beiden Mannschaften nicht zu sehen, das war kein schönes Spiel“, heißt es von Everster Seite. Das Wetter war wohl für einen Novembertag zu schön. Auch in der zweiten Hälfte änderte sich daran nicht viel, allerdings traf Tjark Windhorst zum 2:1 und die Gäste fanden darauf keine Antwort mehr. „Wir haben beim ersten Gegentor geschlafen, sind aber so nie wirklich ins Spiel gekommen. Am Ende war Eintracht die glücklichere Mannschaft, hat aber auch nicht unverdient gewonnen“, lautet das Fazit des TuS Eversten. SVE-Coach Andreas Greff ist auch nur über die Punkte erfreut. „Einen Sieger hat das Spiel eigentlich nicht verdient. Ich habe mich nur geärgert, weil meine Jungs letzte Woche beim WSC Frisia II zwei richtig starke Halbzeiten gespielt haben und heute kam irgendwie gar nichts. In der zweiten Hälfte wurde es etwas besser und heute haben wir wohl das Glück auf unserer Seite gehabt“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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