Wilhelmshaven Der WSC Frisia II musste sich am Sonntagnachmittag in der Kreisliga Jade-Weser-Hunte dem SV Eintracht mit 1:2 geschlagen geben. Die Elf von Trainer Florian Eilts ist somit seit drei Spielen sieglos und verliert langsam aber sicher den Anschluss an die oberen Tabellenplätze.

Die Oldenburger erwischten einen guten Start in die Partie und gingen durch Tim Winzeck bereits nach vier Minuten in Führung. Frisia II, zu diesem frühen Zeitpunkt noch wach, gelang durch Keno Krebs zwar in der 9.Minute der Ausgleich, doch das war es dann auch schon für die Gastgeber.

In der 39.Minute sorgte Alexander Weyhe die erneute Gästeführung, mit der es auch in die Pause ging. „Die Vorgabe war, dass wir jeden Ball gewinnen wollen. Das wollte ich sehen, das haben die Jungs umgesetzt. Nach unserer Führung gab es zwar eine Phase, in der wir nur wieder hinterhergesehen haben, aber die dauerte nicht lange“, sagt SVE-Coach Andreas Greff.

„Auf den Ausgleich haben die Spieler sehr gut reagiert, den erneuten Führungstreffer erzielt und in der zweiten Hälfte mit einer ganz starken, geschlossenen Mannschaftsleistung den Sieg verdient. Frisia hatte mehr Ballbesitz, aber wir haben dank einer kompakt guten Defensivleistung nichts zugelassen. Selber kamen wir zu einigen Kontern, die wir sicher cleverer hätten ausspielen können. Wichtig war, die Jungs haben Frisia II vor große Probleme gestellt, als Team konzentriert agiert und die richtigen Worte haben wir anscheinend auch gefunden. Auf jeden Fall waren die Jungs richtig bei der Sache und haben einen verdienten Sieg eingefahren. Hervorheben kann ich heute Tjark Windhorst und Jens Hagen. Jens ist eingewechselt worden und hat seine Seite enorm stark beackert und dort nichts durchgelassen. Tjark hat ebenfalls ein super Spiel gemacht, aber die ganze Mannschaft ist langsam wieder auf dem Vormarsch. Es macht Spaß, das mitzuverfolgen“, sagt Andreas Greff.

WSC-Trainer Florian Eilts fand nach dem Spiel deutliche Worte in Richtung seiner Mannschaft. „Ich bin maßlos enttäuscht. Heute hat die Mannschaft alles vermissen lassen, was zu einem Fußballspiel gehört. Vor allem die wichtigsten Tugenden wie Einsatz, Einstellung und Willen, sowie auch die Kampfbereitschaft waren heute nicht zu sehen. Anscheinend waren alle mit dem 1:1 zufrieden. Wir hatten in der zweiten Hälfte sicher 80 bis 90 Prozent Ballbesitz, aber von uns ging keine Gefahr aus. Es fehlte der Biss ein Tor erzielen zu wollen. Wenn wir so weiter spielen, verlieren wir auch weitere Spiele“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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