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Wilhelmshaven In einem Nachholspiel des zehnten Spieltags hat am Abend der WSC Frisia Wilhelmshaven II in der Kreisliga Jade-Weser-Hunte den TuS Lehmden mit 5:3 besiegt.

Die Ammerländer leisteten auf dem Kunstrasen an der Freiligrathstraße lange Widerstand. Nach zuletzt drei Siegen in Folge agierte der TuS mit breiter Brust. Beide Teams lieferten sich ein flottes Kreisligaspiel mit vielen Torchancen. Bei Lehmden waren Nils Geveshausen und Kilian Kreye die spielbestimmenden Akteure auf dem Platz, beim WSC verdiente sich Torhüter Eyke Schienel und Lenny Schweigart Bestnoten. „Bester Mann auf dem Platz war, aus meiner Sicht, Lenny Schweigart, der ein unheimliches Laufpensum abgerufen hat und auch kämpferisch überzeugte, er ging heute voran“, erklärte Frisias Teammanager Patric Morsch nach dem Abpfiff. Er konnte sich an der Seitenlinie bereits in der fünften Minute über das 1:0 für die Gastgeber freuen, nach einer Ecke traf Sorg zur frühen Führung. In der 23 Minute traf Kilian Kreye mit einer Bogenlampe zum nicht unverdienten Ausgleich. Der stark spielende Aufsteiger ging aber nur zwei Minuten später erneut in Führung. Pascal Richter traf nach einem lehrbuchmäßigen Konter. „Nach dem 2:1 hatten wir gute Chancen das dritte und vierte Tor folgen zu lassen, die haben wir aber nicht genutzt und Lehmden blieb immer gefährlich“, trauerte Morsch ein wenig den vergebenen Chancen nach. In der 39. Minute erhöhte Lenny Schweigart zwar auf 3:1, aber Kreye sorgte zwei Minuten vor dem Seitenwechsel für den Anschlusstreffer und bestätigte somit die Aussage des Teammanagers.

In der ersten Viertelstunde des zweiten Spielabschnitts des verflachte die Partie etwas. „Ich hatte den Jungs vor dem Spiel gesagt, es liegt in ihrer Hand ob wir mit einem lachenden oder weinenden Auge in die Weihnachtszeit gehen wollen“, verriet Morsch nach dem Spiel. Andreas Lairich hatte wohl besonders gut zugehört, denn in der 64. Minute traf er zum 4:2 für Frisia. Er jagte den Ball mit seinem schwächeren linken Fuß aus rund 25 Metern in den Winkel. Die Gäste aus dem Ammerland gaben sie aber nicht geschlagen und verkürzten in der 71. Minute. Nils Geveshausen fasste sich ein Herz und traf aus rund 24 Metern Torentfernung. Nur 60 Sekunden später stellte Keno Krebs dann aber mit einem direkt verwandelten Freistoß den Endstand her. „Der wichtigste Treffer war der zum 5:3, denn damit war die Entscheidung auch gefallen, wenngleich Lehmden auch danach noch Chancen hatte“, zollte Morsch dem Gegner Respekt für eine starke Leistung. Gleichzeitig blickt er zufrieden auf die Hinrunde zurück: „Wir haben eine super Hinrunde gespielt und die Jungs haben sich mit dem bisherigen Erfolg die Weihnachtsgeschenke selber unter den Tannenbaum gelegt. Wir sind sehr stolz auf die Mannschaft und freuen uns jetzt auf eine angenehme Winterpause“.

Durch den Sieg hat der WSC Frisia als Aufsteiger nun 32 Punkte und rangiert damit nur vier Punkte hinter dem Tabellenführer, dem VfL Oldenburg II. Allerdings hat das Team aus Wilhelmshaven noch ein Spiel nachzuholen. Lehmden bleibt mit 17 Punkten auf dem ersten Abstiegsplatz, hat aber nur einen Zähler weniger auf dem Konto als die SG Elmendorf/Gristede. Allerdings hat der TuS auch erst 15 Spiele absolviert, die SG hat schon 18 Partien absolviert.

WSC Frisia Wilhelmshaven II: Eyke-Viktor Schienel, Andreas Lairich, Keno Lubbe, Henrik Wendt, Felix Reimann (61. Keno Krebs), Marcus Kubiak, Thorge-Niklas Sorg, Marvin Hirschberger (76. Moussa El-Ali), Lenny Schweigart (87. Valentin Balesdent), Julian Mülder, Pascal Richter (85. Furat Suleiman-Ali)

TuS Lehmden: Marvin Behrens, Dennis Freese (77. Lennart Wessel-Terharn), Martin Wolf, Kristof-Ole Sundermann, Marco Nörder, Jan Vranken, Nils Geveshausen, Jahnu Wolf, Claas Brunken, Kilian-Christian Kreye, Jörn Jürgens (65. Jonas Jürgens)

Tore: 1:0 Thorge-Niklas Sorg (5.), 1:1 Kilian-Christian Kreye (23.), 2:1 Pascal Richter (25.), 3:1 Lenny Schweigart (39.), 3:2 Kilian-Christian Kreye (43.), 4:2 Andreas Lairich (64.), 4:3 Nils Geveshausen (71.), 5:3 Keno Krebs (72.).

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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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