Wilhelmshaven Der SV Wilhelmshaven hat das Bezirksliga-Derby gegen den ESV Wilhelmshaven am Freitagabend mit 2:1 gewonnen. In diesem Derby auf Augenhöhe hatten die Gäste mit einer defensiven Grundeinstellung begonnen, dennoch konnte der SVW im Spielaufbau gestört werden.

Beide Teams starteten verhalten, erst nach einer Viertelstunde hatte Mohammed Hammoud die erste Chance für den ESV. Sein Schuss aus gut 18 Metern parierte SVW-Keeper Robin Krey stark. Drei Minuten später vergab Sascha Abraham für den SVW in aussichtsreicher Position, es ging schon ein wenig hin und her.

In der 34.Minute sorgte Tim Janßen dann für die Führung der Gäste, ein Konter über Mohammed Hammoud und Nayil Nalbant konnte von Janßen verwertet werden. Bis zur Pause hatte der ESV Wilhelmshaven etwas mehr vom Spiel, was auch nach der Pause anhielt. Ein Tor sollte nicht mehr fallen, der SV Wilhelmshaven kam mehr und mehr in die Partie und in der 76.Minute erzielte der eingewechselte Andreas Lorer den Ausgleich. Die Gäste mussten eine Minute später nach einer Ampelkarte wegen wiederholtem Foulspiel zu zehnt weitermachen, doch sie wehrten sich nach Kräften.

In der 81.Minute gab es eine weitere Ampelkarte gegen die Gäste“, und trotzdem waren noch die bessere Mannschaft und hatten noch Chancen“, sagte ESV-Coach Michael Janßen, der die Platzverweise nicht wirklich nachvollziehen konnte. „Es gab hier gegen uns teilweise Karten wegen gar nichts“, so Janßen weiter.

Was es aber auch noch gab, war ein weiteres Tor für den SV Wilhelmshaven. In der 88.Minute landete ein Kopfball von Andreas Lorer zum 2:1 im Kasten der Gäste. Eine dritte gelb-rote Karte in der Nachspielzeit hatte aber keinen weiteren Einfluss auf das Spielgeschehen. „Ich komme mir schon ein wenig verschaukelt vor, so was wie heute habe ich selten erlebt“, zeigte sich Michael Janßen reichlich enttäuscht. „Meinen Jungs kann ich überhaupt keinen Vorwurf machen. Sie haben gefightet und alles gegeben, außerdem mehr vom Spiel gehabt. Am Ende zählen nun aber die Punkte und die haben wir heute nicht gewonnen“.

Die Gastgeber indes gehen gestärkt aus diesem Derby hervor. „Das war ein ganz wichtiger Sieg für uns, für die Spieler, für das Selbstvertrauen der Mannschaft“, sagte SVW-Coach Sven Glöckner. „Wir haben aber eine Stunde gebraucht, um wirklich den Gästen vorbeizuziehen. ESV hat das gut gemacht, uns war aber klar, dass die Kraft nachlassen würde. Meine Mannschaft hat immer weiter gemacht, an ihre Stärken geglaubt und am Ende drei Punkte zu Hause behalten“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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