Wiesmoor In der zweiten Saison spielt Germania Wiesmoor nun in der Bezirksliga I, doch nicht nur wegen Corona hat die Saison bislang einen spannenden Verlauf für die Germanen genommen.

Schon in den Testspielen der Vorbereitung lief es nicht rund, verletzten sich doch einige Spieler. Zu allem Überfluss setzte sich diese Misere auch im ersten Pflichtspiel, dem Pokalspiel der ersten Runde beim TuS Strudden (0:4) fort.

Mit zwei Niederlagen startete dann auch die Saison in der Liga, die Aussichten waren somit alles andere als erfolgversprechend. Beim TuS Pewsum und gegen BW Borssum verlor Wiesmoor mit jeweils 0:2. „Wir sind nun wirklich nicht so gut in die Saison gestartet. Verletzungen, Spiele verloren und zudem konnte unser Neuzugang Leon Zimmermann fast ein Jahr kein Pflichtspiel bestreiten und hat die komplette Vorbereitung verpasst“, sagt Daniel Leerhoff, Co-Trainer der Germanen.

Am dritten Spieltag sei man dann endlich in der Liga angekommen. Zu Hause gegen den SV Großefehn lag Wiesmoor ab der 40.Minute mit 0:1 hinten, doch vier Minuten vor Spielende sorgte Großefehn per Eigentor für den 1:1-Endstand. „Wir mussten anfangs unser Spielsystem umstellen und mit dem letztendlich glücklichen Punktgewinn waren wir in der ausgeglichenen Liga endlich angekommen“, so Leerhoff und es wurde noch besser.

Der 4:1-Sieg gegen Frisia Loga war schließlich der erste Sieg nach der schwierigen Phase und nur zwei Tage später, es war der erste Doppelspieltag, holte Germania Wiesmoor ein 1:1-Remis gegen den TV Bunde. „Das bestätigte noch unseren Aufwind, auch wenn es noch einen kleinen Rückschlag beim 2:2 in Uplengen gab“, fügt Daniel Leerhoff an.

Dieser Rückschlag wurde dann aber schnell abgefangen. Nach einer kurzen Corona-Pause war der TuS Pewsum zu Gast in Wiesmoor und wurde gleich mit 10:3 vom Platz geschossen, die Revanche der Germania war gelungen. Anschließend wurde der jetzige Winter-Tabellenführer SF Larrelt noch mit 5:2 abgefertigt.

„Wir sind letztendlich mit dem bisherigen Abschneiden zufrieden“, sagt Leerhoff, der auch hofft, dass es bald wieder losgehen kann. „Wir hoffen, dass wir Ende Januar 2021 wieder in die Vollen gehen können, da wir Ende Februar das Auswärtsspiel in Bunde haben sollen. Die Jungs werden in der Zwischenzeit jeder für sich laufen gehen, der eine mehr, der andere weniger“, ist sich Daniel Leerhoff sicher.

Der Kader bleibt soweit zusammen. Was die Meisterfavoriten angeht, sieht Leerhoff den TV Bunde und TuS Esens in erster Linie. „Ich vermute fast, dass es keine Auf- und Abstiegsrunde geben wird. So werden beide wohl als Staffelsieger in ein mögliches Entscheidungsspiel gehen, bei dem dann die Tagesform entscheiden wird“.

Wichtig ist auch für Daniel Leerhoff, „dass alle Mannschaften gesund durch die Zeit kommen und wir im neuen Jahr wieder vor unseren treuen Zuschauern erfolgreichen Fußball spielen werden“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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