Wardenburg Manchmal braucht es im Fußball nur einen genialen Moment um für Feierstimmung zu sorgen. So geschehen am Dienstagabend im Nachholspiel zwischen den VfR Wardenburg und RW Hürriyet, welches mit 2:1 an die Gastgeber ging.

Der vierte Sieg in Folge wurde allerdings schon hart erarbeitet und trotz des Jubels, der nach dem 2:1 aufkam, waren sich die Gastgeber einig, das war eine weniger tolle Leistung.

Aber sei es drum, drei Punkte sind drei Punkte. Die erste Hälfte endete noch torlos, das Spiel gestaltete sich schon etwas ausgeglichen, doch die zweite Hälfte hatte entschädigenden Charakter.

Per Foulelfmeter erzielte Tim Conring die Wardenburger Führung in der 57.Minute, die von den Gästen noch durch einen Kopfballtreffer von Berat Uyar in der 70.Minute ausgeglichen werden konnte.

Die Chance für die Gastgeber gab es ebenfalls durch einen Elfmeter, der im ersten Versuch auch verwandelt wurde. Der Schiedsrichter ließ jedoch wiederholen und der zweite Versuch wurde vergeben, es blieb beim 1:1.

Wie heißt es immer so schön? Als sich alle mit einem Remis abgefunden haben, gab es für den VfR Wardenburg noch einmal einen Freistoß. Der Ball ruhte auf seinem Fleck gute zwanzig Meter vom Tor entfernt, Sven Hörnlein nahm Maß und jagte das Leder direkt in den Knick. „Da passte weder zur Latte noch zum Pfosten auch nur ein Blatt Papier dazwischen“, zeigte sich VfR-Coach Sören Heeren sehr angetan von diesem Treffer, der zu Jubelstürmen hingerissen hat.

Aber, es wurde auch schnell durchgeatmet, denn es waren zwei richtig schwere Spiele auf die Gastgeber. „Es war ein recht ausgeglichenes Spiel heute, aber ich denke wir haben doch verdient gewonnen“, sagt Heeren, der seiner Mannschaft allerdings kein wirklich gutes Zeugnis ausstellte. „Wir wollten den Sieg einfach mehr und Hürriyet hat viel mit langen Bällen agiert. Es war aber schon das schlechteste Spiel meiner Mannschaft, vielleicht aber auch genau zur rechten Zeit Wir freuen uns auf den kommenden Freitag wenn Ahlhorn bei uns ist und auch das Auswärtsspiel beim TuS Hasbergen kommt nicht ungelegen“, fügt Heeren an, der weiß, das zwei spielstarke Mannschaften gespielt werden müssen und das dem VfR nicht ungelegen kommt. „Wir sind gerüstet und freuen uns auf beide Spiele“, sagt Sören Heeren zum Abschluss.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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