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Tungeln Die vergangenen vier Saisonjahre schloss der SV Tungeln auf Platz sieben oder acht in der 1.Kreisklasse Oldenburg-Land/DEL ab. Platzierungen jenseits von Gut und Böse. Nicht unbedingt das, was sich die Verantwortlichen vorgestellt haben, doch das soll sich ändern.

Mit Rene Heintze wurde ein neuer Coach gefunden, der von seiner Natur her schon völlig andere Gedanken hegt. „Ich bin zum SV Tungeln gekommen um Meister zu werden und mal ehrlich, wer Fußball spielt, will jedes Spiel gewinnen, sonst muss ich mir was anderes suchen“, machte Heintze schon zu Beginn klar. So kennt man Heintze schon aus Oldenburger Zeiten als Trainer, wie aber zuvor auch schon als Spieler. Es macht auch wenig Sinn ein Fußballspiel mit dem Ziel anzugehen, nur nicht zu hoch zu verlieren. „Vielmehr will ich auch gegen einen vermeintlich stärkeren Gegner eine Lösung finden, um selbst zu gewinnen“, so Heintze, der genau nach dem Motto auch in eine Saison startet.

Sollte er zu Beginn etwas belächelt worden sein, „viele Spieler haben mich auch wirklich mit großen Augen angesehen“, hat der bisherige Verlauf der Saison den Ernst vom Trainer deutlich gemacht. Es dauerte auch ein wenig, bis die Spieler wirklich überzeugt waren und daran glaubten, „aber es wurde, natürlich auch bedingt durch die positiven Ergebnisse, zunehmend besser“, fügt Rene Heintze an.

Nach einem Wechsel auf der Co-Trainer-Position Anfang Oktober passt auch das Trainerteam super zusammen. „Mit Dennis Großpietsch habe ich einen Co-Trainer an meiner Seite, der ebenfalls fußballverrückt ist, wir passen gut zusammen“, ist Rene Heintze mehr als zufrieden.

Schon am ersten Spieltag wurde die Moral der Mannschaft abgerufen. Gegen GW Kleinenkneten lag der SV Tungeln zur Pause mit 0:3 hinten, doch der Rückstand wurde wieder ausgeglichen und in der Schlussminute sorgte Yannik Maskow noch für den 4:3-Endstand. Am zweiten Spieltag lief es andersherum. Tungeln führte zur Pause in Munderloh mit 2:0 um am Ende doch mit einem 2:2 leben zu müssen.

Es folgte ein 2:0-Auswärtssieg beim TuS Heidkrug II, ein 5:0-Erfolg gegen Ahlhorn II und eine 5:0-Wertung gegen den Delmenhorster BV. Als einzige Mannschaft ist der SV Tungeln in der Liga noch ungeschlagen, nur im Pokal war nach dem 0:3 bei den Sportfreunden Wüsting in der ersten Runde Schluss.

„Die Jungs ziehen super mit und mittlerweile weiß auch jeder Spieler um seine Stärke“, lobt Trainer Heintze. Das es sicherlich auch Niederlagen geben wird macht aber beim SV Tungeln niemanden nervös. „Ich weiß das die Mannschaft oben mitspielen will und auch wird“, fügt Heintze an der auch nicht von seinem Ziel abrückt. „Ich bin fest von der Mannschaft überzeugt“, sagt Heintze, einzig die lange Pause ist ziemlich „nervend. Da müssen aber alle Mannschaften durch. Vermutlich werden wir Ende Januar/Anfang Februar wieder starten, damit wir zum ersten Spiel Anfang März auch fit sind. Fünf bis sechs Wochen Vorbereitung sollten langen“, kündigt Rene Heintze an.

Die Mannschaft bleibt zusammen, vielleicht kann es noch ein oder zwei Neuzugänge geben, „man sieht sich doch immer nach Spielern um“. Die Sportfreunde Wüsting sind für Heintze der stärkste Konkurrent, der gegen diesen Gegner am letzten Spieltag auf ein echtes Topspiel hofft.

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Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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