Ovelgönne Im Nachholspiel des 19.Spieltages der 1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel Süd musste sich der abstiegsbedrohte SC Ovelgönne dem TV Metjendorf am Dienstagabend mit 0:4 geschlagen geben.

Dadurch verpasste es die Mannschaft von Trainer Wilhelm Schiwy, die Abstiegsränge zu verlassen und steht weiter mit zwei Punkten Abstand hinter dem 1.FC Ohmstede II auf Rang dreizehn.

Bereits in der 5.Spielminute erzielte Daniel Kahn die Metjendorfer Führung bei den ersatzgeschwächten Gastgebern. „Mir fielen wieder sieben Spieler aus, darunter mit Paul Hemken, Christoph Hilpert, Tim Meischen, Eike Frerichs und Julian Heyer fünf Stammspieler und absolute Leistungsträger. Um überhaupt gegen Metjendorf Konkurrenzfähig zu sein, hatte ich mit Mats Kwiatkowski und Christian Feldmeyer zwei Spieler aus der zweiten Mannschaft aufgestellt, die ihre Sache sehr gut gemacht haben“, schildert Wilhelm Schiwy das personelle Dilemma.

Zu den genannten Problemen gesellte sich in der 18.Minute noch der Wettergott. Sebastian Günzel verwandelte eine Ecke direkt, der Wind bugsierte den Ball über die Torlinie zum 2:0 für den TVM. Eine Viertelstunde vor Schluss sorgte Tammo Böse für die endgültige Entscheidung zum 3:0, Rene Kruse machte in der 86.Minute den Endstand klar.

„Wir konnten unsere Ausfälle heute nicht kompensieren, das ist einfach so“, fügt Wilhelm Schiwy an. „Dennoch haben die Jungs alles versucht, Tore zu erzielen und sie haben sich zahlreiche sehr gute Möglichkeiten erarbeitet. Einzig Metjendorf hat die Tore erzielt. Aber, selbst nach dem 0:4 haben unsere Spieler weiter versucht, wenigstens einen Treffer zu erzielen. Das ist schon großartig. Der Sieg ist für Metjendorf natürlich verdient, aber deutlich zu hoch“.

Metjendorf-Coach Darius Mandok haderte indes auch mit der Chancenverwertung seiner Kicker. „Der Sieg hätte höher ausfallen können, allerdings hätten wir auch drei oder vier Gegentore kassieren können und das kritisiere ich ein wenig. Die Mannschaftsleistung war sehr gut, auch die Höhe des Sieges geht absolut in Ordnung, aber es hätte eben auch 8:4 für uns ausgehen können, in der Defensive müssen wir noch stabiler werden. Wenn jetzt alle noch einmal in sich gehen und an kleineren Fehlern arbeiten, werden wir in den letzten sechs Wochen noch eine Menge Spaß haben und darum geht es“, sagt Mandok.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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