Oldenburg Verkehrte Welt herrschte am Sonntag beim Kreisligaspiel des SV Eintracht gegen den VfL Bad Zwischenahn. Die Oldenburger machen das Spiel, die Gäste schießen die Tore. Mit 2:5 musste sich der SV Eintracht nach 90 Minuten geschlagen geben. Ein Ergebnis, welches vor allem von der Art und Weise der Entstehung Coach Andreas Greff verärgerte.

Die Eintracht erwischte einen guten Start, bestimmte die erste Viertelstunde das Spiel und ging nicht unverdient durch Damian Günther nach einer Viertelstunde in Führung. Was folgte, war für Andreas Greff kaum fassbar. „Wir gewinnen einen Ball, dreschen den nach vorne, Zwischenahn kommt an den Ball und im folgenden Angriff wird der VfL-Spieler gefoult“, so Greff. Moritz Zaher verwandelte direkt zum 1:1 und es ging munter weiter.

Florian Kohls vollendete einen Konter in der 24.Minute zur Gästeführung. In den folgenden fünf Minuten war es nochmal Moritz Zaher, der wiederum zwei Konter zum 1:4 und somit zur Vorentscheidung verwandelte. „Wir waren die bessere Mannschaft, das ist das Kuriose“, sagt Andreas Greff. „Wir erspielten uns auch super Chancen, doch ich bin wirklich enttäuscht, wie teilweise dilettantisch sich meine Mannschaft vor dem Tor verhalten hat. Außerdem ist es ja nicht unbekannt, das die Zaher-Brüder beim VfL mit ihrem Tempo und der Torgefahr viel ausrichten, aber wir haben darauf nicht reagiert. Die Gäste schlagen die Bälle nach vorne, wir verteidigen nicht und es klingelt“, so Andreas Greff weiter. „Der Unterschied heute war, Bad Zwischenahn kommt sieben Mal vor unser Tor und macht fünf Tore, wir machen nur zwei Tore aus zehn Chancen“.

Im zweiten Durchgang wurde es etwas ruhiger. Eintracht war nun einigermaßen sicher, Bad Zwischenahn nicht mehr zu Toren eingeladen. Julius Zaher traf noch zum 5:1 für die Gäste (71.), Sören Buss sorgte für den 2:5-Endstand aus Eintracht Sicht (89.), das war es. „Ich bin richtig sauer und das Spiel wird in der Nachbetrachtung noch aufgearbeitet werden. Mit so einer Leistung wie heute werden wir in Ofenerdiek nächstes Wochenende weggeschossen“, fügt Greff an und sieht eine anstrengende Trainingswoche auf seine Mannschaft zukommen.

Für VfL-Trainer Stefan Jasper war wichtig“, das meine Mannschaft auf die Niederlage letzte Woche in Rastede ein Zeichen sendet und das hat sie. Wir haben schnelle Konter effektiv verwertet. In der zweiten Hälfte haben wir aus einer kompakten Abwehr heraus agiert und kaum noch etwas zugelassen“, sagt Jasper.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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