Oldenburg Beim TuS Eversten in der Kreisliga Jade-Weser-Hunte ist die Fußball-Welt in Ordnung. Auf Tabellenplatz zwei geht es in die Winterpause. Doch so sehr auch alles in Ordnung ist, wenn es mit dem Fußball wieder losgeht, richtet sich der Blick auch auf die Verfolger.

Elf Punkte hat der TuS Eversten bislang in acht Spielen gesammelt, was zur Aufstiegsrunde berechtigt. Der Vorsprung zur Abstiegsrunde, die ab Platz sechs beginnt, beträgt jedoch nur drei Zähler. Vorausgesetzt, beide finden statt.

„Wie und wann es mit dem Fußball weitergeht, ist ja noch nicht klar. Vielleicht gibt es keine Rückrunde, vielleicht gibt es keine Auf- und Abstiegsrunde, sondern es werden Auf- und Absteiger nach Tabellenstand gewertet, wer weiß“, sagt TSE-Coach Nils Reckemeier. Doch wie auch immer es weitergeht, bislang spielt der TuS Eversten eine starke Saison.

Mit einem 2:0-Sieg gegen den FC Rastede II gelang der Start in die Saison. Das Spiel gegen den SSV Jeddeloh II wurde 3:1 gewonnen, ging aber nicht in die Wertung ein. Es folgte ein 1:1-Remis gegen den VfL Bad Zwischenahn und eine 1:2-Niederlage in Sandkrug.

„Zwischenahn müssen wir gewinnen, in Sandkrug waren wir einfach schlecht“, lautete die Analyse von Nils Reckemeier. In Berne erzielten die Oldenburger gleich sechs Treffer ohne Gegentor, dann folgte die 2:5-Schlappe gegen den SV Eintracht. „Gegen Eintracht kann man verlieren, doch war diese Niederlage etwas zu hoch“.

Ein 2:0-Sieg bei der SG Elmendorf/Gristede sowie ein 3:3-Remis gegen den TV Metjendorf bilden den Abschluss vor der Pause. „Auch gegen Metjendorf dürfen wir eine 3:1-Führung nicht mehr hergeben“, fügt Reckemeier an, der somit vier Punkte als verschenkt sieht.

Im Kreispokal ist der TuS Eversten auch noch vertreten. In der ersten Runde wurde der 1.FC Ohmstede mit 3:1 nach Elfmeterschießen bezwungen, es folgte ein 3:1-Erfolg in der zweiten Runde bei Tura 76.

„Wir haben mit einigen A-Jugendspielern unseren Kader aufgefrischt und diese Auffrischung tat allen richtig gut“, lobt Nils Reckemeier. „Zuletzt war vieles festgefahren, es tat sich nichts Neues auf. Mit den jungen Spielern ist wieder Leben in die Bude gekommen, man spürt richtig den frischen Wind, der in der Mannschaft und auf dem Platz herrscht und das in allen Belangen. Die Mannschaft lebt und wir vom Trainerteam haben auch ganz andere Möglichkeiten, es macht viel Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten und der Weg ist auch genau der richtige“.

Derzeit gibt es den Zwangs-Stopp, der beim TuS Eversten aber keine Unruhe aufkommen lässt. „Wir haben den Jungs keine Trainings- oder Laufpläne mit in die Pause gegeben“, fügt Reckemeier an. „Das macht keinen Sinn, wir haben ja jetzt Winterpause. Wichtig ist, dass wir eine ordentliche Vorbereitung starten, und zwar als Mannschaft auf dem Platz, wenn wir alle wieder auf den Platz dürfen“.

Beim TuS Eversten schaut man also positiv in die Zukunft. Die Jugend spielt eine große Rolle in der Zusammenarbeit und das Ziel, Aufstiegsrunde, so es denn eine gibt, hat man selbst in der Hand. „Wir haben einen starken Kader, alle haben richtig Bock und an Kleinigkeiten kann man immer arbeiten. Wir sind da sehr zuversichtlich“, sagt Reckemeier zum Abschluss.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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