Lehmden Einen Befreiungsschlag landete der VfL Bad Zwischenahn im Nachholspiel der Kreisliga Jade-Weser-Hunte am Dienstagabend. Im Ammerland-Duell beim TuS Lehmden ging der VfL als 4:2-Sieger vom Platz, beendete die Biederlagen-Serie von vier Spielen und holte drei ganz wichtige Punkte im Abstiegskampf.

Felix Stoffers brachte den VfL nach einer Viertelstunde in Führung, die Dietrich Schremser in der 32.Minute auf 2:0 ausbaute. Mit dieser Führung der Gäste ging es in die Kabine. Nach der Pause kam der TuS Lehmden durch Jörn Jürgens zum 1:2-Anschlusstreffer, ehe Sebastian Gonschorek einen Konter zum 3:1 für den VfL abschloss.

Erneut Dietrich Schremser traf zum 4:1, den Endstand stellte Nils Geveshausen mit einer direkt verwandelten Ecke her.

„Wir hatten einen Matchplan und den haben die Jungs bis zur letzten Minute gut umgesetzt. Endlich hat die Mannschaft sich auch für die Bemühungen belohnt“, freute sich VfL-Coach Helge Hanschke. „Wir haben das Hauptaugenmerk auf die Defensive gelegt, als Team, um bei Ballgewinn schnell in die Offensive umschalten zu können und das hat geklappt. Wenn es was zu bemängeln geben sollte, dann höchstens, das noch zu viele Chancen ungenutzt blieben, aber das Wichtigste ist, dass das Selbstvertrauen gestärkt wurde und die Spieler gesehen haben, das sie doch siegen können. Das bringt Schwung, mit dem wir aber vorsichtig umgehen werden“, sagt Hanschke.

Der TuS Lehmden steckt indes etwas tiefer im Schlamassel. Durch die ganzen Wetterkapriolen der letzten Wochen hatte der TuS fast einen Monat spielfrei, Testspiele kamen auch nicht zustande, „an eine eingespielte Mannschaft war gar nicht zu denken. Außerdem haben wir viel Verletzungspech, uns fehlen Leistungsträger, die man nicht mal eben so kompensiert. Heute hatten wir allerdings auch Pech, das fast jedes Mal, wenn wir Offensivaktionen hatten, die zu Toren hätten führen können, einen Pfiff gegen uns bekamen“, sagt Theis Schmidt (Lehmden). „Ein Elfer wurde uns verwehrt, ein Freistoß für uns, wurde für den VfL gegeben, der im Konter das 3:1 machte und es gab noch einige Chancen die wir nicht verwerten sollten. Trotzdem, den Jungs ist kein Vorwurf zu machen, wir haben das Spiel weitgehend gegen tiefstehende Gäste in der Hand gehabt. Der Unterschied war, Bad Zwischenahn hat eiskalt die Chancen genutzt und wir eben nicht“. Bis zum nächsten Donnerstag ist nun wieder Pause, dann geht es im Pokal-Viertelfinale bei Schwarz-Weiß Oldenburg weiter. Bad Zwischenahn muss am Sonntag nach Ohmstede.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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