Leer Landesligist Germania Leer überwintert auf dem achten Tabellenplatz. Erst einen Sieg und ein Unentschieden konnte die Mannschaft von Coach Michael Zuidema einfahren, dem stehen bereits vier Niederlagen gegenüber.

Zum Vergleich, in der letzten, abgebrochenen Saison kassierte die Germania nur fünf Niederlagen in 18 Spielen, doch der Vergleich hinkt. „Zuerst einmal fehlen uns gleich fünf Stammspieler im Vergleich zur letzten Saison“, sagt Michael Zuidema.

Marcel Bergmann ist nach Jeddeloh gewechselt, Ibrahim Sillah zu Kickers Emden. Alagie-Foday Jabbie spielt jetzt für die U23 des FC Emmen in Holland. Ayaovi Bamezon studiert in Hamburg und Lukas Siemers in Italien. „Das sind schon wichtige Spieler, die uns fehlen“, fügt Zuidema an, der die Lücken mit Bezirksligaspielern und aus der U19 schließen konnte.

„Vor diesem Hintergrund bin ich erst einmal zufrieden. Was wir jetzt brauchen ist Zeit und Geduld, die Spieler weiterzuentwickeln und wir sind auf einem guten Weg“, sagt der Coach. Gestartet ist Leer mit einer 1:2-Niederlage in Westrhauderfehn,“ die aber vermeidbar war, da wir über 90 Minuten die bessere Mannschaft waren. Nur beim Abschluss haperte es ein wenig“, so Zuidema.

Es folgte eine 0:4-Schlappe gegen den Tabellenführer aus Papenburg. „Hier waren wir einfach die schlechtere Mannschaft“. Beim 0:3 in Wilhelmshaven war die Germania laut Trainer Zuidema auch keine drei Tore schlechter. Der 4:1-Sieg bei GW Firrel war dann das erste Ausrufezeichen, dem ein 2:2 in Wildeshausen folgte. „Hier haben wir 0:2 zurückgelegen und das folgende Spiel in Friesoythe unglücklich 1:2 verloren. Die letzten Spiele haben aber gezeigt, dass die Entwicklung voranschreitet, dementsprechend optimistisch können wir auch in die Zukunft blicken, den Klassenerhalt zu realisieren“.

Auch im Bezirkspokal ist Germania Leer noch vertreten. In der ersten Runde wurde beim SV Holtland mit 4:0 gewonnen, in Runde zwei setzte sich die Germania mit 2:1 beim TuS Middels durch. Das Drittrundenspiel beim SV Wallinghausen ist ausgefallen.

Die Mannschaft wird in der Pause mit Laufplänen gefüttert, dreimal die Woche, „wir kommunizieren auch die Läufe, um die Grundsubstanz nicht zu verlieren“, sagt der Coach. Wenn man wieder auf den Platz darf, sollen taktische Aufgaben angegangen sowie mit dem Ball gearbeitet werden.

Der Kader bleibt zusammen, wird ab Mitte Februar sogar wieder verstärkt. „Lukas Siemers wird wieder zum Kader stoßen und mit seiner Erfahrung ein wichtiger Baustein sein“, sagt Zuidema.

Zu den Meisterfavoriten zählt Michael Zuidema den WSV Frisia, doch auch SV Bevern und Hansa Friesoythe sollten nicht außer Acht gelassen werden. „Frisia hat eine starke Mannschaft, einen super Trainer und ist sehr gut aufgestellt“, lobt der Germanen Coach.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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