Mit zwei Spielen hat am Dienstagabend die zweite Runde des Kreispokals Jade-Weser-Hunte begonnen. Zweimal hieß es dabei Kreisliga gegen Kreisklasse doch nur einmal konnte sich der Kreisligist auch durchsetzen.

 Post SV – SV Eintracht 0:4

Die Gäste, Tabellenführer der Kreisliga, taten sich in der ersten Hälfte schwer, wie es sich für ein Pokalspiel gehört. Praktisch mit dem Pausenpfiff gelang Jakob Koczy aber doch der Führungstreffer der Gäste. Nach dem Seitenwechsel wurde es dann zielstrebiger und es fielen die weiteren Tore. Sebastian Bockhorst mit dem 2:0 und 4:0 sowie Kai Schmidt mit dem 3:0 stellten die Weichen bis zur 60.Minute auf Sieg. Bei diesem Ergebnis blieb es schließlich auch. „Wir sind als Favorit ins Spiel gegangen, haben auch Spielern Spielpraxis gegeben, die bislang nicht so oft mitwirken konnten. In der ersten Hälfte waren wir zwar die bessere Mannschaft, doch erst die zweite Hälfte wurde dann auch dominanter für uns. Wir freuen uns über die nächste Pokalrunde, konzentrieren uns jetzt aber auf die SG Elmendorf/Gristede. Post hat das ganz gut gemacht, es war halt ein normales Fußballspiel“.

Gerd Stahmer (Post):“ Wir haben in der ersten Hälfte gut mitgehalten und auch einige Nadelstiche setzen. Kämpferisch hat meine Mannschaft eine richtig gute Leistung gezeigt, ganz anders als zuletzt in der Liga. Der Sieg für Eintracht geht natürlich in Ordnung, aber ich bin dennoch mit der Leistung meiner Mannschaft sehr zufrieden“.

 BV Bockhorn – TuS Büppel 2:1

In dieser Partie haben beide den Wert, den so ein Pokalspiel mit sich bringen kann, unterschiedlich umgesetzt. Der eine klasse tiefer agierende BV Bockhorn hat alles getan, um den Favoriten zu bezwingen und sich weiteres Selbstvertrauen für die Liga zu holen. Dasselbe hat sich auch Gäste-Coach Timo Lüdtke von seiner Mannschaft gewünscht, das dem Wunsch wurde nicht wirklich entsprochen. Bockhorn setzte in erster Linie auf eine sichere Abwehr, schaffte es dann auch, die Gäste vom eigenen Tor fernzuhalten. In der 36.Minute belohnten sich die Gastgeber für ihre engagierte Leistung mit dem Führungstor. Reik Wessels setzte einen 35 Meter-Freistoß humorlos in die Maschen. Viel wichtiger als das 1:0 war aber das 2:0 vier Minuten nach der Pause. „Wir wussten schon, das Büppel mehr riskieren würde und wollte unsere Defensive weiter stellen“, sagt BVB-Coach Simon Theilmann. Kevin Ihmels brachte in der 49.Minute den Ball zum 2:0 unter. Büppel hatte, wie schon in der ersten Hälfte, mehr Spielanteile, „doch es ist uns gut gelungen, dafür zu sorgen, dass sich die Gäste keine wirklich zwingenden Chancen erspielen kann und dafür gebührt meiner Mannschaft ein extra Lob“, sagt Theilmann. Beim Anschlusstreffer durch Dominik Franz gab es vorher einen weiten Abschlag der Gastgeber, der Ball kam postwendend zurück und daraus entstand dann das 2:1. „Büppel erspielte sich keine echten Torchancen und daran werden sie gescheitert sein“, vermutet Theilmann. „Für mich war wichtig, dass meine Mannschaft gezeigt, dass die 1:6-Liga-Niederlage in Jever hoffentlich nur ein Ausrutscher war und die Jungs haben ein ganz anderes Gesicht gezeigt“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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