Jade-Weser-Hunte Dank eines 4:1-Erfolges beim zwei Klassen tieferen TuS Westerloy hat sich Kreisligist Schwarz-Weiß Oldenburg am Dienstagabend für das Pokal-Viertelfinale Jade-Weser-Hunte erste Mannschaften qualifiziert.

In der 5.Spielminute erzielte der Außenseiter durch Moritz Kotzias den Führungstreffer, nach schöner Vorarbeit von Gerit Deters. Eine halbe Stunde später gelang Michel-Mats Hube der Ausgleich. Anschließend mussten sich die Sandkruger bis zur 79.Minute gedulden, ehe der eingewechselte Oliver Kleinhans die Führung für die Schwarz-Weißen erzielte und nur vier Minuten später mit dem Tor zum 3:1 die Entscheidung brachte.

Den Schlusspunkt setzte Marco Hillmer in der Nachspielzeit mit dem 4:1-Endstand.

„Wir sind knapp an einer Überraschung vorbeigeglitten, hatten direkt nach der Pause zwei große Chancen zum 2:1 vergeben aber es war schon klar, wer das 2:1 erzielt macht auch das 3:1“, sagt Toralf Stein vom TuS Westerloy. „Schwarz-Weiß hat das Spiel breit gemacht und uns zum Laufen gezwungen und die Meter taten weh. Selber hatten wir teils gute Chancen, sind aber am Gästetorwart gescheitert oder haben die falschen Entscheidungen getroffen. Am Ende hat die etwas glücklichere Mannschaft gewonnen und wir wünschen der Mannschaft und dem Trainerteam viel Erfolg. Ein Lob geht an die Gastmannschaft und an das Trainerteam, ein sehr faires und tolles Auftreten“. Ein Lob von den Gästen geht auch an den TuS Westerloy. „Westerloy hat uns gerade in der ersten Hälfte das Leben richtig schwer gemacht. Wir hätten zur Pause schon führen müssen, Westerloy hatte nach dem Seitenwechsel zwei gute Chancen, aber ich denke doch, das wir am Ende verdient gewonnen haben. Westerloy konnte das Tempo nicht bis zum Ende halten“, sagt SW-Coach Jürgen Gaden.

Der ESV Wilhelmshaven hat sich indes aus dem Pokalwettbewerb verabschiedet. Bei der SG Dangastermoor/Obenstrohe III musste sich der Kreisligist mit 2:5 nach Elfmeterschießen geschlagen geben.

Niklas Kijek brachte den Außenseiter in der 38.Minute in Führung, der Ausgleich fiel durch Nico Weickert in der 57.Minute und bis zum Abpfiff tat sich am Ergebnis auch nichts mehr. So musste das Elfmeterschießen über Sieg und Niederlage entscheiden und hier behielt die SG die Oberhand.

Malte Haspelmath, Lennard Kohlwes, Thilo Reins und Niklas Kijek verwandelten für die SG, beim ESV war indes nur Erfan Shammaleki erfolgreich. Am Ende der regulären Spielzeit sah noch je ein Akteur beider Mannschaften die rote Karte und die ärgert ESV-Coach Lars Klümper mehr als das Ausscheiden.

„Im Pokal kann alles passieren. Die SG hat gut dagegen gehalten, kämpferisch überzeugt und wir haben am Ende halt verloren. Viel ärgerlicher ist der Platzverweis weil uns der Spieler auch in der Liga fehlen wird und das in der Nachspielzeit“, sagt Lars Klümper.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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