Jade-Weser-Hunte In der Kreisliga Jade-Weser-Hunte Staffel B gab es am Sonntag drei Spiele. Der SV Eintracht zieht weiterhin seine Bahnen an der Tabellenspitze, ließ sich auch von der SpVgg. Berne nicht stoppen. Schwarz-Weiß Oldenburg spielte in Metjendorf Unentschieden, holte dabei einen zweimaligen Rückstand auf. Auch in Ohmstede gab es gegen den VfL Bad Zwischenahn keinen Sieger, doch zwei völlig unterschiedliche Spielhälften.

 1.FC Ohmstede – VfL Bad Zwischenahn 2:2

Kein Sieger in Ohmstede aber ein Spielverlauf, den man nicht immer zu sehen bekommt. Die Oldenburger begannen schwungvoll, hatten Spiel und Gegner im Griff und gingen durch einen Elfmetertreffer von Arndt Meyer-Helms verdient in Führung. „Es gab keine großen Probleme. Die Mannschaft hat gute Ansätze gezeigt, nur wirkte einiges noch sehr fahrig“, schildert FCO-Coach Fels die erste Hälfte. Die zweite Hälfte war dann für die Gastgeber eher zum Haare raufen, im Nachhinein. „Plötzlich ging gar nichts mehr- Bad Zwischenahn war die tonangebende Mannschaft. Wir hatten keine Zuordnung mehr, es passte nichts mehr zusammen und die Gäste drehten das Spiel“, fügt Fels an. Einzig die Tatsache, dass in der Schlussphase noch einmal alles versucht wurde und die Gastgeber sich nicht mit einer Niederlage abfinden wollten, mobilisierten die letzten Kräfte und so gelang Bastian Bielefeld doch noch der „glückliche“ Punkt. „Den nehmen wir nach diesem Spielverlauf natürlich liebend gerne mit“, so Christian Fels.

VfL-Coach Andreas Greff muss sich indes erst einmal finden. „Wir haben das Spiel bestimmt, die Jungs haben alles richtig gemacht, die Vorgaben klasse umgesetzt. Die Jungs haben sauberen Fußball gespielt. Alle sind hungrig in die zweite Hälfte gegangen, haben wieder klasse gespielt und sich auch verdient in Führung gebracht“, sagt Greff. Erst in der Schlussphase, als wohl alle schon mit dem Abpfiff rechneten, kamen die Ohmsteder zum Zug. Einen ersten Einwurf konnten wir noch abwehren, die anschließende Flanke passte dann zum 2:2. Ich hätte vor dem Spiel einen Punkt unterschrieben. Ich kann meinen Jungs heute nichts vorwerfen, sie haben alles richtig gemacht, heute war es halt einfach Pech. Ich werde morgen eine Kerze anzünden, damit wir vielleicht auch einmal eine Prise Glück abbekommen“.

 SpVgg. Berne – SV Eintracht 0:2

Die Oldenburger wurden ihrer Favoritenrolle in Berne gerecht. Eintracht agierte vermehrt aus einer sicheren Abwehr heraus, Berne sollte ruhig das Spiel machen. Dementsprechend pressten die Gastgeber auch, „meine Mannschaft hat aber spielerische Lösungen gefunden und kaum etwas zugelassen“, lobt SVE-Coach Andreas Bartels. Nach einer guten Viertelstunde erzielte Tjark Windhorst die nicht unverdiente Führung. „Natürlich war es das erwartete schwere Spiel auf diesem kleinen Platz. Aber, die Jungs haben sich gut aus der Abwehr kombiniert und mit einer ganz starken Mannschaftsleistung die drei Punkte geholt“, sagt Bartels. Das Sahnehäubchen auf die starke Leistung setzte schließlich in der Nachspielzeit Sebastian Bockhorst. Der eingewechselte Bockhorst setzte den Berner Keeper mit einer 40 Meter-Bogenlampe schachmatt. „Bocki ist gut ins Spiel gekommen und hat dann noch das 2:0 erzielt“, ist Andreas Bartels sehr zufrieden. „Wir mussten unseren Kapitän und Leader Hendrik Wiemken rausnehmen und haben Michael Deddens gebracht. Michael hat auch sofort ins Spiel gefunden und eine Top-Leistung abgerufen, es macht wirklich Spaß mit der Mannschaft zu arbeiten“.

 TV Metjendorf- Schwarz-Weiß Oldenburg 2:2

Die Schwarz-Weißen können am Ende mit diesem Punkt recht gut leben. Zu diesem Punkt hat Coach Jürgen Gaden eine starke Mannschaftsleistung seiner Mannschaft gesehen“, und den absoluten Willen, das Spiel nicht verlieren zu wollen“. Kevin Binder brachte die Metjendorfer in Führung, die durch Oliver Kleinhans wieder ausgeglichen wurde. Auch die erneute Führung der Ammerländer durch Daniel Kahn reichte nicht zum Sieg, Kevin Suhrkamp gelang am Ende noch der 2:2-Ausgleich. „Wir haben ein gutes Spiel geliefert, nur final haben wir nicht den richtigen Weg gefunden. Metjendorf hatte in der zweiten Hälfte schon viel Aufenthalt in unserer Hälfte, weil wir aber auch aufgemacht haben. Sie mussten immer Gefahr laufen, das von uns ein Ball reingeht“, lobt Gaden. „Die Jungs haben sich einfach nicht mit einer Niederlage abgefunden und immer weiter auf den Ausgleich gespielt. Sie haben sich den Punkt verdient. Ich denke, wir sind auf einem guten Weg, die Jungs wissen, worum es geht und zeigen Leistung“.

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Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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