Jade-Weser-Hunte Die Heimmannschaften in den Freitagsspielen der Kreisliga Jade-Weser-Hunte gingen fast leer aus. Einzig der TuS Eversten rettete einen Punkt auf eigenem Geläuf. Die SG Elmendorf/Gristede verpasste einen Punktgewinn und auch der TV Metjendorf konnte den Ohmsteder Gästen nicht viel entgegenstellen.

 TuS Eversten – VfL Bad Zwischenahn 1:1

In einer intensiv geführten Partie setzten sich die Gastgeber verdient durch und holten sich den dritten Sieg im dritten Spiel. Die Partie begann schleppend, auf dem Platz passierte nicht viel. Nach und nach erspielten sich die Gastgeber jedoch ein optisches Übergewicht mit der ersten guten Chance durch Dariusch Bagher-Tehrani. Es folgte eine weitere Möglichkeit durch Tim Gündling, doch der Ball wollte noch nicht ins gegnerische Tor. Felix Schardey erzielte nach einer Ecke dann aber doch die Führung. Es gab eine etwas hektische Phase nach einem Foulspiel der Gäste, Tore sollten vor der Pause aber nicht mehr fallen. „Wir waren in der ersten Hälfte die bessere Mannschaft und die Führung geht auch in Ordnung“, lautet das Halbzeitfazit der Gastgeber. Die Ammerländer Gäste haben sich aber nicht geschlagen gegeben. Nach einem Abseits-Treffer der Everster sorgten die Gäste dann für den Ausgleich. Ein Kopfball von ??? konnte von TSE-Coach Yannick Zytur pariert werden, ein zweiter Kopfballversuch landete an der Latte, diesen Abpraller bugsierte er dann aber ins Tor zum 1:1. Eversten wollte sich das nicht gefallen lassen, baute wieder etwas Druck auf und erspielte sich durch Tim Gründling eine Möglichkeit, die Gästekeeper Julian Pleis glänzend entschärfte. Es blieb am Ende beim 1:1-Unentschieden. „Wir haben zu viele Torchancen ungenutzt gelassen. Wir hatten die besseren Möglichkeiten, am Ende geht das Remis aber wahrscheinlich in Ordnung. Wenn man die Tore nicht macht, kann man auch nicht gewinnen“, lautet das Fazit der Gastgeber. Zwischenahn-Coach Andreas Greff war indes voll des Lobes. „Ich muss meinen Jungs wirklich ein Riesenlob aussprechen- Sie haben geackert und gefightet. Sicher hatte Eversten die wohl besseren Torchancen, aber dreimal hat unser Torwart Julian Pleis glänzend pariert. Mir ist wichtig, das die Jungs lernen und das auf dem Platz umsetzen. Man hat in der Pause schon die Moral der Spieler erkennen können, hier nicht verlieren zu wollen. Jetzt heißt es, sich auf den SV Eintracht vorzubereiten. Die müssen bei uns erstmal gewinnen. Das Gute für uns ist, Eintracht muss gewinnen, wir haben nicht den großen Druck“, sagt Greff. Zumindest bis zum Sonntag bleibt der TuS Eversten Tabellenführer

 TV Metjendorf – 1.FC Ohmstede 1:4

Für die Ammerländer gab es gegen die hellwachen Ohmsteder nichts zu holen. Schon zur Pause stand es 0:3 und auch im zweiten Durchgang konnte der Hebel nicht mehr umgelegt werden. Im zweiten Durchgang fielen dann nur noch zwei Treffer. Jawad Chaachaa, Melvin Siwczak und Peter Hagemeier schossen das 3:0 heraus. In der zweiten Hälfte erhöhte Sven Hempen auf 4:0 ehe Kevin Binder der einzige Metjendorfer Treffer gelang. „Metjendorf hat bis zum Schluss sein Spiel gespielt und das sah auch nicht schlecht aus. Am Ende hat unsere individuelle Stärke den Unterschied gemacht und wir haben verdient gewonnen“, sagt FCO-Coach Christian Fels.

 SG Elmendorf/Gristede – FC Rastede II 2:3

Einen flotten Spielbeginn erlebten die Besucher des Ammerland-Duells. Schon nach vier Minuten hatte die SG die erste Chance nach einer Ecke, vier Minuten später waren auch die Löwen dran. Allein vor dem Tor scheiterte ein Angreifer am Torhüter der Gastgeber. Rastede hätte in der zehnten Minute in Führung gehen können, ein Verteidiger der SG klärte jedoch knapp vor dem Einschussbereiten Sebastian Hein. Vier Minuten später, nach einer schönen Kombination, hat auch Gäste-Akteur Keano Bruns die Führungschance vergeben und in der 18.Minute konnte Bruns aus dem Gestocher heraus auch nicht ins Tor treffen. In der 28.Minute war es dann aber soweit. Wenn nicht vor dem Tor, dann eben aus der Entfernung. Keano Bruns zog aus zwanzig Metern ab, der Bal landete im langen Eck zur Gästeführung. In der 34.Minute war auch das zweite Rasteder Tor drin, doch traf Tristan Sgodzai nur die Latte. „Die Führung zur Pause war verdient, nur zu knapp“, sagte Löwen-Coach Sascha Gollenstede angesichts der zu vielen ungenutzten Torchancen. Nach der Pause machten die Löwen weiter, Sebastian vergab eine Chance zum 0:2 ehe Keano Bruns in der 52.Minute die Vorentscheidung erzielte. Aber die Gastgeber gaben sich noch nicht geschlagen. In der 65.Minute erzielte Kai-Uwe Niemann den Anschlusstreffer. Auch auf die erneute zwei Tore-Führung der Löwen durch Wilke Helms, der den Ball im Pressing abgefangen hatte und mit dem Außenrist am Keeper vorbeischob, hatte Niemann in der 78.Minute die Antwort parat. Nach einer Flanke von links nutzte Niemann den Abpraller zum 2:3, bei dem es bis zum Abpfiff bleiben sollte. „Es war ein verdienter Sieg, doch hätten wir schon in der ersten Hälfte unsere Überlegenheit und Vielzahl an Chancen in eine höher Führung ummünzen müssen“, lautet die Analyse von Rastede-Coach Sascha Gollenstede. „In der zweiten Hälfte haben wir den Gastgebern zu sehr den Ball überlassen und die Räume nicht gut genutzt. Dazu kamen zu viele unnötige Ballverluste, so haben wir die SG wieder ins Spiel gebracht. Der Gegner hat auch bis zum Schluss gefightet und dann kann immer ein Ball durchrutschen, so blieb es bis zum Schluss spannend. Jetzt können wir aber kurz durchatmen, freuen, erholen und dann auf das nächste Spiel vorbereiten“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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