Im Nordwesten In der heutigen zweiten Runde des Bezirkspokals war für den Titelverteidiger Altenoythe Endstation. Der SV unterlag auf eigenem Platz gegen den Landesligisten Werlte.

Matchwinner aufseiten des SV Sparta war Simon Brinkmann, der in der 39. der 57. Minute für die Gäste traf. Den Endstand besorgte Michael Peiffer in der 71. Minute.

Drei Tore von Jan Tietje reichten Borssum nicht, um in Larrelt zu gewinnen. Die Grün-Weißen siegten mit 5:3. Nach einer halben Stunde führten die Platzherren durch Tore von Nils Boekholder (16.), Folkmar Hamann (21.) und Haakon Steffens mit 3:0. Dann verkürzte Tietje mit einem Doppelpack binnen 60 Sekunden (43., 44.). Zwei Minuten nach dem Seitenwechsel erhöhte Torsten Mammen auf 4:2, Steffens markierte in der sechsten 50. Minute seinen zweiten Treffer. In der 73. Minute schnürte Tietje dann seinen Dreierpack.

Die SpVg Aurich führte in Wallinghausen nach acht Minuten bereits mit 2:0. Die Gastgeber fanden in den ersten 20 Minuten fast gar nicht statt, agierten dann aber mit den Gästen auf Augenhöhe. Belohnung der Leistungssteigerung war der Anschlusstreffer in der 59. Minute durch de Graaf. In der 68. Minute verwandelte Marvin Dahlke einen Foulelfmeter zum Ausgleich. Wallinghausen war nun das bessere Team. In der 77. Minute drehte Monnerjahn mit seinem Treffer zum 3:2 die Partie. Sechs Minuten später verwertete Tim Alberts nach einem Konter eine schöne Vorlage von Trebesch zum Endstand.

Äußerst unglücklich ist der VfB Uplengen aus dem Bezirkspokal ausgeschieden. Bei der 0:1-Niederlage in Strudden war der VfB über weite Strecken sogar das bessere Team. Erst Mitte des zweiten Durchgangs fand der TuS Löcher in der sicher stehenden Abwehr der Gäste, brauchte aber einen Geniestreich von Mattis Schultz in der Nachspielzeit, um weiter zu kommen. Schulz verwandelte einen Freistoß direkt und unhaltbar zum einzigen Treffer des Abends.

Trotz eines 0:1-Halbzeitrückstands steht der TuS Heidkrug in der nächsten Runde des Pokals. Die Führung von Mirco Bruns (36.) glich Yanik Pietsch in der 47. Minute aus. Nur drei Minuten später sorgte Marcel Marquardt dann für die Führung der Gastgeber. Der VfL II zeigt eine couragierte Leistung, kassierte aber der 84. Minute durch Bennet Richardt den Treffer zum 1:3-Endstand.

Auch der FC Rastede ist eine Runde weiter. Sergei Müller traf mit dem Halbzeitpfiff zur Führung für die Löwen. Nach dem Seitenwechsel leisteten sich die Gäste aus der Wesermarsch einen dreiminütigen Tiefschlaf, den Fabian Milz (50.) Fokko Kramer (52.) und Christopher Nickel in der 53. Minute zu drei Treffern nutzten. Maik Müller betrieb in der 60. Minute Ergebniskosmetik.

Der SV Thüle legte gegen Hansa Friesoythe einen Blitzstart hin und führte nach sechs Minuten durch Wilken mit 1:0. Er traf im Anschluss an eine Ecke per Kopf. In der 17. Minute hätte er fast seinen zweiten Treffer an diesem Abend markiert. Drei Minuten später glich Gerrit Thomes ebenfalls im Anschluss an eine Ecke mit einem Kopfball aus. In der Folge übernahm der Landesliga Aufsteiger mehr und mehr die Kontrolle über die Partie und gingen der 35. Minute durch Janek Siderkiewicz in Führung. Thüle schlug aber noch vor der Pause zurück und kam durch Rahenbrock zum Ausgleich. Nach dem Seitenwechsel sorgten Plichta (48.) und Werner (53.) binnen fünf Minuten für eine Vorentscheidung. Siderkiewicz per Elfmeter (66.) und Heinz stellten dann den 6:2 Endstand zugunsten des Landesligisten her.

Mehr Mühe als erwartet hatte Landesligist Grün-Weiß Firrel mit dem SV Hage. Zwar gingen die Gäste bereits in der fünften Minute durch Santos da Luz in Führung, der Bezirksligist versteckte sich aber keineswegs und kam der 24 Minute durch eine schöne Direktabnahme von Tammo Barkhoff zum Ausgleich. Hage stand in der Abwehr sicher und ließ nur wenig zu, nach vorn hin setzte immer wieder Nadelstiche. In der 37. Minute gegen Hage unter dem Jubel der Zuschauer sogar in Führung. Nach einer Flanke von Lohoff jagte Julian Weiss den Ball aus rund 28 Meter Torentfernung in den Winkel. Zum zweiten Durchgang brachte Firrels Trainerteam Nikky und George Goguadze und erhöhte damit den Druck. Nikky Goguadze war es auch, der in der 65 Minute nach einem Konter den Ausgleich markierte. Sechs Minuten später drehte er dann mit einem verwandelten Elfmeter die Partie zugunsten des Landesligisten. In der Folge versuchte der Bezirksligist Druck aufzubauen, konnte sich aber kaum klare Torchancen erspielen. Auch die numerische Überlegenheit in den letzten Spielminuten – Firrels Torhüter René Carstens verletzte sich und musste durch einen Feldspieler ersetzt werden, da die Gäste schon dreimal gewechselt hatten – konnte Hage nicht nutzen. In der sechsten Minute der Nachspielzeit setzte Manuel Suda dann nach einer Ecke für Hage einen Konter und traf zum 4:2-Endstand.

Der TuS Emstekerfeld hat dank Stefan Backhaus lange von der Überraschung gegen Landesligist SV Bevern träumen dürfen, unterlag aber letztlich mit 3:5. Backhaus brachte die Gastgeber der 19. Minute in Führung. Mit dem Pausenpfiff traf Liegmann zum Ausgleich. Den besseren Start in den zweiten Spielabschnitt erwischten die Gäste aus Bevern. Sebastian Sander traf nur zwei Minuten nach Wiederanpfiff zur Führung, in der 54. Minute markierte Liegmann seine zweiten Treffer. Hoffnung schöpfte Emstekerfeld durch den Anschlusstreffer von Backhaus in der 62. Minute. Acht Minuten später stellte Sander aber wieder den alten Abstand her. Der TuS gab sich aber nicht geschlagen, erneut war es Backhaus, der in der 82. Minute verkürzte. Zwei Minuten vor dem Ende machte dann Leon Neldner den Deckel auf die Partie.

Der TuS Middels musste sich Landesligist VfL Germania Leer nach einer 1:0-Halbzeitführung durch Nico Rychlik noch mit 1:2 geschlagen geben. Berghaus mit einem Elfmeter (69.) und Böhmann in der 74. schossen die Treffer für den VfL.

Einen schwarzen Abend erlebte der SV Wilhelmshaven, der auf eigenem Platz gegen Ligarivalen TuS Obenstrohe mit 1:6 unterging. Binnen fünf Minuten ging der TuS mit 3:0 in Führung. Sandstede traf in der 19. Minute, drei Minuten später erhöhte Grudda. In der 24. Minute fiel das 0:3. Die Katastrophen-Halbzeit war aber noch nicht vorbei, ein schöner Konter brachte in der 44. Minute sogar das 0:4 aus Sicht der Jadestädter. Im zweiten Spielabschnitt stabilisierte sich der SVW etwas, kam sogar durch Michael Olbrys in der 74. Minute zum 1:4. 60 Sekunden später fiel aber der fünfte Treffer für Obenstrohe, dieses Mal leistete der SVW durch ein Eigentor sogar Schützenhilfe. In der 85. Minute machte der TuS dann das halbe Dutzend voll. Bezeichnenderweise war Wilhelmshavens Torhüter Pavel Kolev noch der beste Akteur seines Teams.

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Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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