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Hude Der FC Hude und der WSC Frisia bestritten am Freitagabend ihr letztes Spiel vor der Winterpause. Beide Mannschaften haben sich noch einmal viel vorgenommen, handelte es sich bei dieser Partie doch schon um ein Spitzenspiel. Der Tabellenvierte empfing den Dritten und die Gäste hatten auch in der ersten Hälfte einige Vorteile. Zudem hat der WSC Frisia Torjäger Tim Rister in seinen Reihen und der knipst und knipst, frei nach Belieben, so auch heute. Mit der ersten Torchance erzielte Rister in der 23.Minute auch gleich die Gästeführung, es war sein siebzehnter Saisontreffer. Zuvor musste bei den Gästen Keeper Benjamin Blasczyk wegen einer Zerrung ausgewechselt, Sascha Theil stand im weiteren Spielverlauf zwischen den Pfosten. Der FC Hude fand kaum in die Partie, alles wirkte unruhig und ungenau und schließlich fing sich der Gastgeber das zweite Gegentor. Eine Flanke von David Sorg verlängerte Tim Rister mit dem Kopf zum langen Pfosten, Melvin Lamberty stand parat und traf zum 0:2, damit ging es in die Kabine.

„In der ersten Hälfte wollten die Jungs spielerisch überzeugen, aber das klappte heute nicht wirklich. Es fehlte ganz einfach die Leichtigkeit, als Folge wurde viel mit langen Bällen gearbeitet“, fasste Hude-Coach Lars Möhlenbrock die ersten 45 Minuten zusammen und zog seine Lehren daraus. „Wenn die Jungs schon mit langen arbeiten, dann sollen sie es auch gezielt machen“, fügt Möhlenbrock an und richtete die Taktik genau dahingehend aus.

Die zweite Hälfte gestaltete sich dann besser, aus Sicht der Gastgeber und vor allem erfolgreich. Per Foulelfmeter gelang Andy Brinkmann der Anschlusstreffer in der 54.Minute. „Das hatte sich abgezeichnet“, musste Rolf Oppenländer vom WSC Frisia erkennen. Allerdings erkannte er auch eine ziemlich robuste Zweikampfführung der Gastgeber. „Das war teilweise schon sehr, sehr hart und das Schiedsrichtergespann hatte heute auch nicht das glücklichste Händchen, aber auf beiden Seiten nicht“, so Oppenländer.

In der 66.Minute sorgte Jannik Meyer für das 2:2. „Hude hat immer noch eine Schippe draufgelegt, wenn wir etwas Schwung machen wollten. Wir haben somit keine Entlastung schaffen können und für Hude war es ein Spiel auf ein Tor“, sagt Rolf Oppenländer. „Am Ende muss man eingestehen, dass es für uns ein glücklicher Punkt war. Aber, aus den letzten acht Spielen haben wir jetzt sechs Siege und ein Remis geholt und nur einmal verloren. Die neuen Trainer haben gezündet. Es gab auch heute wieder einige Lernprozesse für die jungen Spieler, aber wir haben die Hinserie erfolgreich und auf Platz drei abgeschlossen, so lässt es sich doch gut in die Pause gehen“, fügt Oppenländer an, der im FC Hude den stärksten Aufsteiger seit langem gesehen hat. „Hude steht nicht zu Unrecht so weit oben, die machen schon gute Arbeit“.

Dieses Lob nimmt Hude-Coach Lars Möhlenbrock nur bedingt für sich an. „Ich freue mich über dieses Lob, welches ich aber neidlos an unsere Jungs weitergebe. Wir profitieren von einer unheimlich guten Trainingsbeteiligung, in der man dann auch Dinge einstudieren kann. Das hat zur Folge, dass wir variabel agieren können. Heute hatten wir das Problem, das die erste Hälfte quasi an uns vorbeiging. In der Pause haben wir uns umorientiert und taktisch anders agiert. Das funktioniert sehr gut“, zeigt sich Lars Möhlenbrock äußerst zufrieden mit seiner Mannschaft. Beim FC Hude geht es aber auch noch um einen anderen Punkt, der nicht wirklich unwichtig ist. „Wir wollen unseren Zuschauern bei ihren Besuchen ein Spektakel bieten, auch wenn der Coach mal selber hinter die Bande muss“, spricht Möhlenbrock das Spiel jetzige Spiel an, indem er selber ein wenig zu heftig seinem Unmut kund tat.. „Natürlich spielen wir um drei Punkte, Spiel für Spiel, aber wir wollen die Zuschauer mitnehmen. Spiele gehen in die Hose, wie zum Beispiel beim 0:2 gegen Eversten, aber es gibt auch die Brenner, wie beim 5:3 gegen SV Wilhelmshaven. Die Zuschauer sollen Tore sehen und wenn wir drei Buden kassieren, dafür aber vier oder fünf schießen, dann ist alles richtig gelaufen. Schön ist, das wir alle diese Philosophie umsetzen und der derzeitige Saisonverlauf gibt uns Recht“, sagt Möhlenbrock und es klingt so, als könne man schon jetzt kaum den Start 2019 am 17.Februar in Obenstrohe erwarten.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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