Heidmühle Der WSC Frisia hat seine Minikrise beendet und nach zwei Niederlagen in Folge wieder in die Erfolgsspur gefunden.

Beim Heidmühler FC setzte sich die Elf von Coach Sebastian Block am Freitagabend mit 5:3 durch, beanspruchte jedoch das Nervenkostüm seines Trainers enorm.

Dardan Jashari erzielte schon nach zwei Minuten die kuriose HFC-Führung, ein doppelt abgefälschter Schuss landete als Bogenlampe über dem Frisia-Schlussmann unter der Latte zum 1:0 im Tor.

Das 2:0 fiel durch Nikolai Kück in der 23.Minute und beim 3:0 durch Niklas Fasshauer halt der Gästekeeper ordentlich mit. Sascha Theil wollte Fasshauer schön ausspielen doch das macht man nicht so einfach mit ihm, so auch jetzt nicht und es hieß 3:0.

„Heidmühle führte mit drei Toren und sie wussten wahrscheinlich selber nicht warum“, sagt Rolf Oppenländer (WSC Frisia). Nach der Pause drehten die Gäste auf, aber wie. Youngstar Lukas Kersten erzielte in der 51.Minute den 3:1-Anschluss, und das Spiel nahm Fahrt auf. Unsere Mannschaft hat schon sensationelle 45 Minuten gespielt, den Gegner beherrscht, das Spiel dominiert und es gewann an Eigendynamik“, fügt Oppenländer an.

Julian Mülder sorgte in der 60.Minute für das 3:2, Tim Rister glich in der 64.Minute aus und erneut Julian Mülder drehte schließlich in der 74.Minute die Partie mit dem Treffer zum 3:4. Den Schlusspunkt unter diese Partie setzte Pascal Buchheim in der 89.Minute mit dem 3:5-Endstand.

„Unsere Mannschaft hat eine Riesenoral bewiesen und den Frisia-Express mit Vollgas-Fußball ins Ziel gebracht. Die Trainer haben in der Pause die richtigen Worte gefunden, die Spieler hatten die richtige Einstellung abgerufen und am Ende auch einen verdienten Sieg eingefahren. Die starke Physis hat sich bezahlt gemacht. Heidmühle hatte in der zweiten Hälfte keine Körner mehr, bei uns reichte der Schwung bis zur letzten Minute“.

Für die Gastgeber war es bekanntlich Spiel eins nach der Trennung von Trainer Marcus Olbrys. Für das neue Trainergespann heißt es nun, die Stärke und Qualität wieder bei den Jungs zum Vorschein zu bringen. Am 7.Oktober geht es mit dem Auswärtsspiel beim SVE Wiefelstede weiter, bevor es die Heimspielwochen mit sechs Partien vor eigenem Publikum in Folge gibt.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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