Großefehn Im Spitzenspiel der Bezirksliga I hat Germania Leer durch einen knappen, aber verdienten 1:0-Sieg beim SV Großefehn seine Aufstiegsambitionen untermauert. In einer umkämpften, intensiven, aber nie unfairen Partie genügte dem Spitzenreiter ein später Treffer von Till Hockmann.

Bereits in der achten Minute tauchten die Gäste erstmals gefährlich vor dem Tor von Großefehns Schlussmann Jannes Friedrichs auf. Lukas Koets scheiterte aber am Pfosten. Aber auch die Gastgeber waren gefährlich, Ralf Aden hatte in der 14. Minute die erste Chance für Großefehn. Auf dem tiefen, unebenen Rasen setzten die Gäste die Spieler des SVG immer wieder früh unter Druck und eroberten sich dadurch Bälle. Allerdings stand die Abwehr von Großefehn meist sicher. Was dennoch aufs Tor kam, war Beute von Torhüter Friedrichs. Die Platzherren setzten vor rund 300 Zuschauern immer wieder Nadelstiche. So flankte in der 29. Minute Weber von der rechten Seite, aber ein Abwehrspieler von Leer konnte kurz vor dem einschussbereiten Stefan Hinrichs klären.

Auch im zweiten Spielabschnitt änderte sich am Geschehen auf dem Rasen nur wenig. Leer hatte mehr Spielanteile, Großefehn lauerte auf Konter. Glück hatten die Gäste in der 63. Minute, als nach einem Freistoß von der halblinken Seite ein Abwehrspieler den Ball per Kopf an die eigene Latte lenkte. Turbulent wurde es eine Viertelstunde vor Schluss. Nach einem Laufduell entschied der umsichtig leitende Schiedsrichter Sven Tellinghusen nach einem Handspiel im Strafraum auf Elfmeter für Leer. George Goguadze trat an, scheiterte aber mit dem schwach geschossenen Strafstoß an Torhüter Friedrichs. Der abprallende Ball fiel Goguadze erneut vor die Füße. Der Stürmer jagte den Ball an die Unterkante der Latte, von wo er vor der Linie aufsprang und geklärt wurde. Auch beim entscheidende Treffer von Hockmann in der 84. Minute spielte die Latte des Großefehner Gehäuses eine entscheidende Rolle. Nach einer Flanke von rechts schoss Hockmann den Ball unter die Latte. Großefehn konnte den Abpraller nicht klären. Hockmann erwischte die Kugel per Kopf, ein Abwehrspieler des SV konnte den Ball nach Ansicht des Schiedsrichters aber erst hinter der Linie klären. Glück hatten die Germanen in der 88. Spielminute. Nach einer Flanke von rechts köpfte Hauke Specht den Ball aufs Tor der Gäste, aber Torhüter Marcel Bergmann konnte den Ball knapp vor der Linie abwehren. Auch der Nachschuss war nicht über der Linie.

In der Nachspielzeit warf Großefehn alles nach vorne, auch Torhüter Jannes Friedrichs tauchte im Strafraum der Gäste auf. Der Ball wollte aber nicht mehr über die Linie. Beide Trainer – sowohl Tamme Bölts für Großefehn als auch Michael Zuidema – waren sich nach Abpfiff in der Bewertung des Spiels einig, dass ein Remis das gerechte Ergebnis dieser Partie gewesen wäre. Der VfL verdiente sich den Sieg durch ein leichtes Chancenplus.

Volkhard Patten Nordwest-Fußball / Redakteur
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