Edewecht /Petersfehn Zwei Spiele aus der 1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel Süd fanden am Mittwochabend statt. In Edewecht wurde der 5.Spieltag abgeschlossen, in Petersfehn der 8.Spieltag gestartet.

 VfL Edewecht - TuS Wahnbek 1:2

Der VfL Edewecht unterlag im Ammerland-Duell gegen den TuS Wahnbek und konnte die Serie von zuletzt drei Siegen in Folge nicht ausbauen. Ein schnell ausgeführter Freistoß von Dominik Ludwig landete zur Gästeführung im Kasten (12.), mit einem Distanzschuss erhöhte Nils Kortlang in der 36.Minute auf 2:0 für Wahnbek.

Für die Gäste konnte Bujar Ramadanowski in der 52.Minute zwar noch den Anschlusstreffer markieren, doch zu mehr sollte am Ende nicht reichen. „Wir haben das Spiel in der ersten Hälfte verloren, weil wir heute nicht das umgesetzt bekamen, was in den letzten Spielen gut funktioniert hat. In der zweiten Hälfte konnten wir unsere spielerische Überlegenheit nicht in weitere Tore ummünzen, der letzte Pass klappte nicht und so gehen wir als Verlierer vom Platz“, lautet das Fazit vom VfL-Co-Trainer Daniel Wordtmann.

Für die Gäste aus Wahnbek geht es indes auf dem Erfolgsweg weiter. Der vierte Sieg in Folge beschert der Elf von Coach Axel Waschke Tabellenplatz vier. „Heute bin ich richtig zufrieden mit der läuferischen und kämpferischen Einstellung der Jungs. Es war das erwartet schwere Spiel, aber das einzige Manko ist einfach unser Chancenverwertung. Wir machen die Tore nicht und dadurch halten wir das Spiel selber spannend“, sagt Wahnbek-Coach Axel Waschke. „Bereits am Freitag geht es mit dem Spiel beim Post SV weiter, ich hoffe nur, das dass Spiel heute nicht so sehr in den Knochen stecken wird“.

 SG FriPe - Tura 76 3:4

Tura 76 hat den freien Fall gestoppt. Nach zuletzt zwei Niederlagen in Folge haben die Oldenburger am Mittwochabend das Auswärtsspiel bei der SG FriPe mit 4:3 gewonnen. Ein wahrlicher Kraftakt war nötig um den Sieg einzufahren, lagen die Turaner doch zur Pause bereits mit 0:3 hinten.

„Wir sind hier hochmotiviert angekommen, haben allerdings überhaupt nicht ins Spiel gefunden und mussten mit 0:3 in die Pause gehen“, sagt Tura-Coach Akin Ildiz, der in der Pause anscheinend die richtigen Worte gefunden hat. „Wir haben taktisch umgestellt und sind wir die Feuerwehr in die zweite Hälfet gestartet“, so Ildiz weiter. Mit Erfolg, denn Marcel Schmidt und zweimal Leon Geisler sorgten für den 3:3-Ausgleich.

Viel umjubelter Matchwinner wurde schließlich Marcel Schmidt, dem der kaum noch geglaubte Siegtreffer gelang. „Gelang uns in der ersten Hälfte gar nichts, wurde es in der zweiten Hälfte ein richtig geiles Spiel. Respekt an meine Jungs für die Moral und den Kampf, für den sie sich mit dem Sieg auch belohnt haben. Ein Lob geht zudem an das junge Schiedsrichtergespann. Mit der guten Laune können wir am Wochenende schön den Kramermarkt genießen“, sagt Akin Ildiz.

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Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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