Delmenhorst /Oldenburg Mit einer 2:4-Niederlage beim SV Baris musste der TuS Eversten am Dienstagabend den Heimweg antreten. Allerdings klingt das Ergebnis am Ende klarer, als es das Spielgeschehen vermuten lässt.

Die Gastgeber hatten die erste Chance der Partie in der 3.Spielminute, doch Mergim Bajqinovci scheiterte an TSE-Schlussmann Yannick Zytur. Praktisch im Gegenzug erzielte Ingmar Peters, nach einer Flanke von Niclas Schubert, mit einem Kopfball die Gästeführung.

Ein paar Minuten später landete ein Schuss von Cumali Tuner an der Latte des Gästegehäuses. Eversten bekam das Spiel dann besser in den Griff, doch gerade in der Phase wurde Devin Isik gelegt, so jedenfalls entschied der Schiedsrichter, sehr zum, Leidwesen der Gäste.

„Unser Keeper war eher am Ball und der Gegner ist dann in ihn gelaufen und zu Fall gekommen, also aus unserer Sicht ein sehr fragwürdiger Elfer“, schildert TSE Co-Trainer Uwe Ropers die Szene. Wie dem auch sei, es gab Elfmeter und den verwandelte Mikael-Cihan Blümel sicher zum 1:1.

Bis zur Pause entwickelte sich ein hektisches Spiel, es ging hin und her, keine der beiden Mannschaften konnte das Spiel wirklich kontrollieren. Mit dem 1:1 ging es in die Kabine.

Nach der Pause hatten die Gastgeber den besseren Start und Devin Isik erzielte in der 52.Minute die Führung des SV Baris. Die Gäste hatten Minuten später die Riesenchance zum Ausgleich, aber ein Schuss von Stephan Schönberg ging knapp über das Tor. Auch ein Freistoß von Hendrik Detmers fand den Weg ins Tor nicht, Baris Keeper Orhan Karakaya parierte glänzend.

Schließlich fiel das 3:1 durch ein Eigentor. Ein Akteur wollte den Ball aus dem Gefahrenbereich wegschlagen, das Leder rutschte über seinen Schlappen und ging als Bogenlampe über den Keeper zum 3:1 ins Tor.

Der TuS gab sich aber nicht geschlagen und Felix Schardey gelang auch in der 90.Minute der Anschlusstreffer. Eversten war drauf und dran, alles nach vorne zu werfen, da holte Spejtim Mujaj einfach aus und hämmerte das Leder aus 25 Metern in den Winkel, das war’s.

„Etwas unglücklich ist die Niederlage aufgrund zweier kurioser Tore schon, wenngleich am Ende Baris aber nicht unverdient gewonnen hat. Baris hat schnelle Spieler im Kader, die immer für Wirbel sorgen, aber chancenlos waren wir nun auch nicht. Am Ende wollten wir dann mit voller Offensive auf das 3:3 gehen, wurden dann aber doch ausgebremst mit diesem Sonntagsschuss. Leider haben wir zumindest einen Punkt verpasst“.

Am kommenden Sonntag geht es zum nächsten Auswärtsspiel bei SV Tur Abdin, der SV Baris hat es beim WSC Frisia auch nicht unbedingt leichter.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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