Delmenhorst Nach zwei erfolgversprechenden Auswärtsspielen zum Auftakt bei Hannover 96 II (1:2) und Werder Bremen II (0:0), präsentierte sich der TSV Havelse am Mittwochspiel dem SV Atlas als eine Nummer zu groß.

In der 7.Spielminute erzielte Noah Plume nach einer Flanke von Kevin Schumacher die Gästeführung. Atlas zeigte sich jedoch nicht geschockt und nur zwei Minuten später vollendete Samuel Adeniran einen Angriff über die rechte Seite aus halbrechter Position zum 1:1-Ausgleich. Es folgte ein ausgeglichene Spielphase, mit leichten Vorteilen für die Gäste.

Einen Angriff, ebenfalls über die rechte Seite, schloss erneut Noah Plume in der 12.Minute zur erneuten TSV-Führung ab, zu leicht wurde es ihm dabei gemacht, niemand griff wirklich in den Angriff ein. Nach einer halben Stunde folgte das nächste Geschenk der Gastgeber. Einen Rückpass quer von der Grundlinie unterschätzte der Atlas-Keeper ein wenig, Kevin Schumacher roch den Braten, schaltete schnell und hatte beim 1:3 keine Mühe.

Beim vierten Gegentreffer schätzte Yannik Jaeschke eine Situation an der Mittellinie richtig ein, schnappte sich das Leder und im eins gegen eins ließ dem Keeper keine Chance. Mit dem 1:4 ging es in die Kabine. Was immer sich die Gastgeber für die zweite Hälfte auch vorgenommen hatten, der TSV Havelse setzte vier Minuten nach Wiederanpfiff das nächste Zeichen. Yannik Jaeschke hatte beim Zuspiel von Torge Bremer wenig Mühe und erhöhte auf 1:5.

Fortan war es jedoch der Liga-Neuling, der mehr vom Spiel hatte. Sicher, Havelse setzte nun vermehrt auf Konter, doch sah man bei den Gastgebern auch den Willen, sich hier nicht wehrlos zu ergeben. Was wirklich fehlte, waren die zwingenden Torchancen. Zwei Fernschüsse gab es zu verzeichnen, die der Gästekeeper glänzend parierte, ansonsten standen die Gäste sicher in der Abwehr und ließen nicht viel zu. Den Schlusspunkt setzte Julius Langfeld mit dem 1:6 zehn Minuten vor Schluss.

Am Ende kann man dem SV Atlas das Bemühen wirklich nicht absprechen, der Gast aus Havelse war als Regionalligaerfahrene Mannschaft eben kaltschnäuzig beim Torabschluss. Lange Zeit, sich mit dem Spiel auseinanderzusetzen, haben die Atlas-Verantwortlichen allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag ist der BSV Rehden zu Gast im Düsternort-Stadion.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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