Ammerland /Wesermarsch Der dritte Spieltag in der 1.Kreisklasse Jade-Weser-Hunte Staffel Süd begann am Freitagabend mit vier Spielen, in denen insbesondere der TuS Ocholt für Aufmerksamkeit sorgte. In der Schlussminute gelang gegen den VfL Edewecht der Siegtreffer, womit die Ocholter die Tabelle mit drei Siegen und 9:0 Toren anführen. Gefolgt von den Metjendorfern, die ebenfalls mit drei Siegen gestartet sind,

 SG FriPe - TV Metjendorf 1:2

Die Gäste drehten einen Rückstand in einen Sieg und bleiben somit im dritten Spiel der Saison ohne Verlustpunkt. Nachdem es ohne Tore in die Pause ging sorgte Oliver Matyl in der 70.Minute für die SG-Führung. Metjendorf glich per Elfmeter durch Keno Schwanke aus und Yannik Westie machte den Sieg der Metjendorfer doch noch perfekt. „Heute stimmt nur das Ergebnis, das Spiel war nicht so doll von uns. Zu viel Lethargie und Ungenauigkeit, das geht besser“, lautet das Fazit von TVM-Coach Darius Mandok. Für die SG war es indes schon eine unglückliche Niederlage. „Wir haben defensiv agiert, um mit schnellem Umschaltspiel ins Spiel zu kommen. Das hat auch recht gut geklappt, Metjendorf hatte kaum Chancen“, sagte SG Co-Trainer Marcus Tapken. „Eine Unachtsamkeit nach einem Schiedsrichterball, bedeutete ein Gegentor, dazu ein Elfmeter, ich denke es war ein Punkt drin“.

 TuS Jaderberg - Tura 76 5:1

Kevin Mondorf und Dennis Jöstingmeier erzielten die Tore beim Heimsieg des TuS Jaderberg gegen Tura 76. Mondorf erzielte in der 12.Minute die Führung, die durch Edison Luta sechs Minuten später ausgeglichen wurde. Den 2:1-Halbzeitstand erzielte Dennis Jöstingmeier in der 20.Minute. Nach einer Stunde Spielzeit traf Jöstingmeier zum 3:1 und Kevin Mondorf legte einen Doppelpack zum 5:1-Endstand nach. „Der Sieg ist verdient, wir haben den Gegner sehr ernst genommen, gerade nach dem Sieg gegen Elsfleth. Mit dem Sieg gegen Tura bleiben wir ohne Niederlage, das passt schon“, gab man beim TuS Jaderberg auf Anfrage an.

 FSV Westerstede - SG SchEdammBäke 1:2

Ein Spiel, welches mit einer Punkteteilung sicherlich auch ein gerechtes Ergebnis gefunden hätte, hatte in der 78.Minute doch noch einen Höhepunkt. Max Warnken brachte die SG in der 30.Minute in Führung, die aber von Michel Piepers nur zwei Minuten später ausgeglichen wurde. In der 78.Minute gab es einen Freistoß für die Gäste und der hatte es in sich. Philipp Aspridis nahm Maß und wuchtete die Kugel aus gut 35 Metern einfach mal in den Winkel. „Da macht man nichts, der passt und dann verliert man so ein Spiel halt, Glückwunsch an die Gäste“, sagte Gerhard Treu vom FSV Westerstede. „Es ist wie es ist. Machst Du die Tore nicht, verlierst Du am Ende“. Die Gäste sehen nicht als unverdienten Sieger. „Es war ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Unsere Taktik ist gut aufgegangen, unsere Führung war schon schmeichelhaft. Am Ende, da wir auch die besseren Chancen hatten, war der Sieg auch nicht unverdient“, sagte SG-Coach Philipp Aspridis.

 TuS Ocholt - VfL Edewecht 1:0

Michael Kreutzmann wurde zum Matchwinner der Partie. Nach einer Ecke brachte Tobias Kolbe den Ball vor das Tor, Michael Kreutzmann kam mit dem Kopf an den Ball und drückte diesen über die Linie, in der 88.Spielminute. Zuvor haben sich beide Mannschaften auf Augenhöhe getroffen, auch gab es die eine oder andere Torchance auf beiden Seiten. Beide Trainer, sowohl Michael Meiners vom TuS Ocholt als auch Daniel Wordtmann vom VfL Edewecht, sahen somit ein typisches 0:0-Spiel und beide wären damit auch zufrieden gewesen. Das Gegentor wirft allerdings doch eine Frage bei den Gästen auf. „Aus meiner Sicht wurde in der Situation unser Torhüter schon gefoult, aber es ist auch müßig, darüber zu diskutieren. Es war klar, das derjenige gewinnen würde, der das erste Tor schießt und es war halt der TuS Ocholt“, sagt Daniel Wordtmann. „Wir haben gut mitgewirkt, es allerdings nicht geschafft unsere Chancen zu nutzen, wir haben uns heute nicht belohnt“. Der TuS Ocholt indes hat sich an der Tabellenspitze festgekrallt. „Ich denke auch, ein 0:0 wäre OK und ich wäre damit auch zufrieden“, sagt Michael Meiners. „Edewecht war ein guter Gegner und natürlich freuen wir uns über den Sieg. Aber wir wissen auch, es ist nur eine Momentaufnahme und es wird auch andere Zeiten geben“.

Andreas Kempe Nordwest-Fußball / Autor
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