Frankfurt Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes hat die Sperre für Toni Leistner vom Hamburger SV um ein Pflichtspiel reduziert. Der Profi des Zweitligisten muss wegen einer Tätlichkeit gegen einen Zuschauer nach vorangegangener sportwidriger Handlung sowie eines Verstoßes gegen das DFB/DFL-Hygienekonzept vier Partien – jeweils zwei in der Meisterschaft und im DFB-Pokal – zuschauen. Zudem wurde die Geldstrafe von 8000 Euro auf 6000 Euro reduziert.

„Normalerweise werden Übergriffe von Spielern auf Zuschauer härter bestraft. In diesem Fall griffen aber einige Milderungsgründe, vor allem die Tatsache, dass der Spieler bisher sportgerichtlich nicht in Erscheinung getreten ist und er in hohem Maße provoziert wurde, beziehungsweise glaubte, provoziert worden zu sein“, sagte der vorsitzende Richter Hans E. Lorenz.

Leistner war im Anschluss an das DFB-Pokalspiel bei Dynamo Dresden mehrmals von einem Zuschauer beleidigt worden und hatte den Provokateur daraufhin auf der Tribüne körperlich attackiert. Er war zunächst mit einer Sperre von fünf Pflichtspielen belegt worden. Dagegen hatte der 30-Jährige Einspruch eingelegt.

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