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Termin für Pokal-Halbfinale steht
VfB Oldenburg fordert SV Meppen am 25. Mai

EMDEN /OLDENBURG Mit einem Heimspiel gegen Rot-Weiß Erfurt startet Fußball-Regionalligist Kickers Emden am Sonnabend (14 Uhr, Embdena-Stadion) aus der Winterpause. Für den kurzfristigen Erfolg – die Qualifikation für die Dritte Liga – legten die Ostfriesen in der Wechselperiode auf dem Transfermarkt nach. Dennis Tornieporth kam vom 1. FC Magdeburg zurück nach Emden, außerdem verpflichtete der Club Jonas Toboll (vom Rotenburger SV) und Daniel Cartus (VfB Lübeck). Der Sprung in die Dritte Liga wäre derzeit geschafft, nach 20 von 36 Spielen liegt die Mannschaft von Trainer Stefan Emmerling auf Rang sieben. Zum Erreichen der neuen Klasse ist mindestens Platz zehn nötig.

Parallel dazu treibt der Verein die Planungen für ein neues Stadion voran. Die Finanzierung des 20-Millionen-Euro-Projektes ist offenbar gesichert, Sponsoren sollen den Bau ermöglichen. Das Vereinspräsidium hat den Finanzplan inzwischen nach Hannover geschickt und hofft auf eine Landesbürgschaft. Für die Partie gegen Erfurt hat sich Ministerpräsident Christian Wulff angesagt – das wird in Emden als positives Signal für eine Bürgschaft gedeutet.

Der Deutsche Fußball-Bund hatte den Emdern signalisiert, dass mit dem derzeitigen Stadion dauerhaft kein Spielbetrieb in der Dritten oder gar Zweiten Liga möglich sei. Ende dieses Monats soll nun der Bauantrag für die neue Arena gestellt werden. Da das Stadion aber keinesfalls bis zum Beginn der neuen Saison fertig gestellt sein wird, hofft der Club auf Sonderregelungen für eine Übergangsphase, um auch die Saison 2008/09 im Embdena-Stadion spielen zu können.

Für Aufsehen in der Winterpause sorgten vor allem die kurzfristigen Wechsel auf den Trainerbänken des Spitzenduos. Während Tabellenführer Wuppertaler SV seinen bisherigen Trainer Wolfgang Jerat wegen angeblicher Disziplinlosigkeit durch Wolfgang Frank ersetzte, wurde Verfolger Erfurt vom freiwilligen Abgang Pawel Dotschews zum Zweitliga-Vorletzten SC Paderborn völlig überrascht. „Er hat uns im Stich gelassen. Die Spieler, alle im Verein sind geschockt“, schimpfte Erfurts Vizepräsident Detlef Goss. In Emden wird daher Co-Trainer Heiko Nowak auf der Bank sitzen.

Als Selbstbedienungsladen entpuppte sich der insolvenzgefährdete Ex-Zweitligist VfB Lübeck. Zehn Spieler verließen den Club, der nun vornehmlich auf den eigenen Nachwuchs baut.

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