Wolfsburg (dpa) - Jörg Schmadtke tritt seinen Posten als neuer Geschäftsführer Sport beim VfL Wolfsburg mit sofortiger Wirkung an.

Der 54-Jährige einigte sich mit dem 1. FC Köln darauf, dass er nicht noch bis zum 1. Juli warten muss, ehe er bei den Niedersachsen aktiv werden darf. Das teilte der VfL Wolfsburg mit.

Der Bundesliga-Absteiger aus Köln hatte sich im Oktober 2017 von Schmadtke getrennt und dem 54-Jährigen eine Abfindung bezahlt, die bei rund 3,3 Millionen Euro liegen soll. Dafür war es ihm untersagt, vor dem 1. Juli einen neuen Job anzutreten. Zuvor hatten der "Kicker" und die "Wolfsburger Allgemeine Zeitung" über die Einigung berichtet.

Genaue Angaben zur Lösung machte der VW-Club nicht. Eine offizielle Ablösesumme soll aber nicht geflossen sein. Stattdessen dürfte Schmadtke auf einen Teil der Abfindung verzichten, der durch das Gehalt, das er ab sofort in Wolfsburg erhält, gedeckt sein dürfte.

Auf Schmadtke wartet in Wolfsburg jede Menge Arbeit. Nachdem der VfL erst in der Relegation gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel den Klassenerhalt geschafft hatte, steht erneut ein großer Umbruch im Kader an. Zusammen mit Trainer Bruno Labbadia muss Schmadtke nun so schnell wie möglich die neue Mannschaft planen.

In den kommenden Wochen wollen die Wolfsburger noch einen weiteren Geschäftsführer für den Bereich Marketing und Vertrieb suchen. So lange bleibt Wolfgang Hotze, der eigentlich längst in den Aufsichtsrat wechseln wollte, in dem Gremium. Als weiterer Geschäftsführer ist Tim Schumacher für das Personalwesen zuständig.

Das Team von Trainer Bruno Labbadia beginnt indes am 1. Juli mit der Vorbereitung auf die neue Saison. 41 Tage nach dem Relegations-Rückspiel gegen den Zweitliga-Dritten Holstein Kiel bittet Labbadia seine Mannschaft erstmals auf den Trainingsplatz. Über die weiteren Termine in der Vorbereitung werden Labbadia und Schmadtke in den kommenden Tagen beraten.

Entgegen ursprünglichen Planungen wird der VfL keine Werbereise nach China machen. "Wir haben uns dazu entschieden, den Fokus jetzt voll und ganz auf eine sportlich optimale Vorbereitung zu legen", begründete Geschäftsführer Tim Schumacher am Freitag die Entscheidung. Die Reise soll aber nachgeholt werden.

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