Regionalliga
Jeddeloh stürzt immer tiefer in Krise

Bild: Volkhard Patten
Erneut verloren: SSV-Trainer Key RiebauBild: Volkhard Patten
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Egestorf Ihr wahres Gesicht wollten die Regionalliga-Fußballer des SSV Jeddeloh am Mittwochabend beim Auswärtsspiel gegen den FC Germania Egestorf-Langreder zeigen. Doch statt der Wiedergutmachung für die 2:7-Pleite am Wochenende gegen die zweite Mannschaft von Hannover 96 verschlimmert die 1:2 (0:0)-Niederlage bei Germania die Lage der Ammerländer weiter. Nach sechs Spielen ohne Sieg (inklusive DFB-Pokal) rutschen die Jeddeloher auf den 17. Tabellenplatz ab.

„Wir sind natürlich enttäuscht“, haderte SSV-Trainer Key Riebau nach einem aus seiner Sicht ordentlichen Spiel seiner Mannschaft: „Von der Einstellung her war es ein Schritt in die richtige Richtung. Zwei grobe Abwehrfehler bringen uns hier aber um unseren Lohn.“

In Barsinghausen entwickelte sich eine Partie auf Augenhöhe, in der die Jeddeloher Mühe hatten, den entscheidenden Pass zu spielen. „Wir haben uns unglaublich schwer getan, durch die beiden dichtgestaffelten Blöcke von Egestorf zu kommen. Bis zum Sechszehner sah das gut aus, der letzte Pass hat gefehlt“, haderte Riebau.

Auf der anderen Seite ließ die Defensive erneut die nötige Stabilität vermissen. Einen Abstimmungsfehler zwischen Torhüter Christian Meyer und seiner Innenverteidigung nutzte Torben Engelking (17. Minute) zur Führung der Gastgeber.

Im zweiten Durchgang erhöhten die Jeddeloher ihre Bemühungen und kamen durch einen von Florian Stütz direkt verwandelten Freistoß in der 66. Minute zum Ausgleich. Sogar die Führung wäre möglich gewesen, doch Schiedsrichter Kevin Rosin entschied bei einer strittigen Situation, in der Shaun Minns traf (75.), auf abseits. Am Ende standen die Jeddeloher jedoch wieder ohne Punkt da. Ein erneuter Abwehrfehler wurde von Niklas Teichgräber in der 84. Minute mit dem Treffer zum 1:2 bestraft.

Viel Zeit, um sein Team wieder aufzurichten, hat Riebau nicht. Bereits an diesem Samstag empfangen die Jeddeloher um 14 Uhr den BSV Rehden in der heimischen 53acht-Arena.

SSV: Meyer – Stütz, von Aschwege, Hahn, Ziga, Lindemann, Samide, Minns, Istefo, Oltmer (63. Ghawilu), Laabs

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