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Berlin (dpa) - Stefan Effenberg hofft auch nach seiner missglückten Premiere beim damaligen Zweitligisten SC Paderborn auf eine erneute Anstellung als Profi-Trainer.

Auch ich habe eine zweite Chance verdient", sagte der 48-Jährige dem "Kicker". "Ich warte, führe Gespräche, mit einem Interessenten war ich sehr weit. Der Moment wird kommen.

Effenberg hatte Mitte Oktober 2015 die Ostwestfalen übernommen, doch nur knapp fünf Monate später trennte sich der Club wieder vom früheren Nationalspieler. Zum Abschluss gab es unter Effenberg 13 Pflichtspiele ohne Sieg, am Ende der Saison stieg Paderborn ab. Vereinspräsident Wilfried Finke bezeichnete die Verpflichtung Effenbergs im Rückblick als "Fehler" und sagte: "Wir drohten zum SC Effenberg zu degenerieren. Diese Hollywood-Welt steht uns nicht so gut zu Gesicht."

Effenberg erklärte, Paderborn habe ihm "geschadet, weil manche Medien schlechte Stimmung gegen mich verbreiteten und mich in die Schublade steckten, in der ich vor 20 Jahren war." Zudem kritisierte er den Vereinschef: "Wie Präsident Finke mit mir menschlich umging, das geht nicht."

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