Düren In der Münchner Arena war Günter Mabanza noch nicht. Dafür hat er schon in den Stadien in Leverkusen und in Düsseldorf gearbeitet. Aber nicht auf dem Spielfeld, sondern direkt daneben. Als Aufnahmeleiter. Der 24-Jährige, der an diesem Donnerstag (20.45 Uhr/Sport 1) mit dem Fünftligisten 1. FC Düren zum DFB-Pokalspiel beim großen FC Bayern antritt, arbeitet nämlich für die „Sportcast GmbH“. Jene 100-prozentige Tochterfirma der Deutschen Fußball Liga (DFL), die die TV-Bilder aller Erst- und Zweitliga-Spiele produziert.

Witze von Kollegen

In der Belegschaft sorgte sein Auftritt natürlich für großes Aufsehen. „Alle freuen sich mega, dass mal einer aus den eigenen Reihen unten auf dem Platz steht“, sagte Mabanza: „Manche Kollegen haben schon Witze gemacht, dass einige Kameras nur auf mich gerichtet sein werden.“

In jedem Fall wird für Mabanza, der in der Jugend des 1. FC Köln ausgebildet wurde, im Aktivenbereich aber über den gehobenen Amateur-Bereich beim Bonner SC, den Sportfreunden Siegen, dem VfL Alfter und Viktoria Arnoldsweiler nicht hinauskam, „ein Jugend-Traum in Erfüllung gehen“. Den großen Traum vom Profi-Fußball hat er „noch nicht ganz abgehakt, aber ich konzentriere mich jetzt erst einmal auf die Ausbildung. Und dann schaue ich, ob ich noch mal richtig angreifen kann.“

In seinem jetzigen Arbeitsbereich würde ihn ein Job im Bereich Innovation besonders interessieren. In jedem Fall lautet sein Ziel, in absehbarer Zeit regelmäßig in den großen Stadien dabei zu sein. Ob auf dem Platz oder direkt daneben. „Das wäre so oder so cool“, sagt Mabanza.

Luxuriöser Teambus

Das bisher größte Fußball-Abenteuer beginnt für Mabanza und Co. indes mit einer luxuriösen Fahrt im exklusiven Mannschaftsbus. Dass der langjährige Partner des FC Bayern dem Pokal-Gegner aus der fünftklassigen Mittelrheinliga das in dessen Vereinsfarben Blau und Gelb designte und mit dem Clubmotto „Düren spüren“ verzierte Hightech-Gefährt für zehn Tage zur Verfügung stellt, findet auch Wolfgang Spelthahn großartig. Selbst wenn der Präsident des 1. FC Düren erst am Mittwoch im eigenen Auto nachreist und nicht mit Spielern und Betreuern am Dienstag im 470 PS starken Gefährt auf dem Weg in die bayerische Landeshauptstadt saß.

„Unser Team ist bereits dreimal negativ auf Corona getestet worden und strikt von der übrigen Delegation getrennt. Da wollen wir nichts riskieren“, sagte Spelthahn. „Für unsere Spieler ist es das Fußball-Erlebnis ihres Lebens“, betonte er und verriet schmunzelnd: „Mich hat es gefreut, dass der Mannschaftsrat mit mir vorher über die Siegprämien verhandeln wollte.“

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