OSNABRüCK – Ein Blick auf die Tabelle verrät es: Das 0:0 des Vorletzten VfL Oldenburg am Sonntagnachmittag beim VfL Osnabrück II war für die Grün-Weißen im Abstiegskampf zu wenig, weil die Oberliga-Konkurrenz – allen voran der VfL Oythe beim 2:1-Sieg gegen Preußen Hameln – ebenfalls fleißig gepunktet hatte.

Auf dem alten Osnabrücker Kunstrasen hatte Oldenburgs Trainer Detlef Blancke nach dem Ausfall von Stürmer Daniel Kulbatzki wie erwartet in René Weber auf nur eine nominelle Spitze gesetzt – und damit zunächst nur wenig Durchschlagskraft erzielt. Gegen die groß gewachsenen Osnabrücker Verteidiger zogen die Gäste zumeist den Kürzeren, ließen durch eine konzentrierte Defensivleistung aber selbst nur wenige Torchancen zu.

Nach 20 Spielminuten hatte Julian Harings die große Möglichkeit zum 1:0 für Oldenburg, scheiterte mit seinem Schuss jedoch an Torwart Nils Zumbeel. Dessen Pendant Nils Reinke bewahrte die Blancke-Elf zehn Minuten später seinerseits vor dem Rückstand, indem er eine Osnabrücker Großchance bravourös zunichte machte.

Nach dem Seitenwechsel lauerten die Oldenburger weiterhin auf Konter, entgingen aber eine halbe Stunde vor dem Abpfiff erneut nur knapp dem Rückstand, als ein Schuss lediglich den Pfosten des Tores von Keeper Reinke traf. Blancke reagierte, brachte zunächst Aho Alex Hanno für Nils Frenzel (70.) und wenig später Renke Pflug für Thilko Boekhoff (75.) – beide Einwechselspieler sorgten fortan für neuen Schwung im Offensivspiel der Grün-Weißen. Beinahe hätte es dann sogar noch zu einem dreifachen Punktgewinn gereicht, doch Hanno vergab die letzte Chance der Gäste (80.). Das Innenverteidiger-Duo Wolfgang Lefers und Key Riebau sorgte in der Folge dafür, dass beim VfL Oldenburg auch hinten bis zum Schlusspfiff die Null stand.

„Das war ein guter Auftakt für uns. Vor drei, vier Monaten hätten wir so ein Spiel noch verloren“, sagte Blancke auf der Rückfahrt: „Insgesamt bin ich hochzufrieden. Auf dieser Leistung können wir aufbauen.“ Für den VfL zählen im Kampf um die Relegationsplätze nun jedoch nur noch Siege, denn zum Tabellenzehnten SC Langenhagen fehlen bereits acht Punkte. „Wenn wir nächste Woche allerdings gegen Bavenstedt gewinnen, sieht es punktemäßig schon wieder besser aus“, bleibt Blancke Optimist.

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