Hannover (dpa) - Hauptgesellschafter Martin Kind von Hannover 96 hat die Vorstellung des neuen Trainers Mirko Slomka und des neuen Sportdirektors Jan Schlaudraff noch einmal zur massiven Kritik an der Arbeit der früheren sportlichen Leitung genutzt.

"Wir sind abgestiegen. Das ist schmerzhaft - und eigentlich ein Horrorszenario. Das ist aber das Ergebnis vielfältiger Fehlentscheidungen", sagte Kind auch an die Adresse des ehemaligen Managers Horst Heldt und des ehemaligen Trainers André Breitenreiter.

Kind gratulierte auch Union Berlin zum Aufstieg in die Fußball-Bundesliga und sagte selbst in diesem Kontext: "Besonders gratuliere ich natürlich unseren Spielern Manuel Schmiedebach und Florian Hübner. Und erlauben Sie mir die Anmerkung: Bei uns waren sie nicht ausreichend gut, das war die Beurteilung. Jetzt spielen sie in der Ersten und wir in der Zweiten Liga."

Den bisherigen Trainer Thomas Doll schloss Kind von seiner Kritik aus. "Ich sage das ausdrücklich: Er hat mit dem Abstieg am allerwenigsten zu tun", meinte der Geschäftsführer der ausgegliederten Profifußball-Gesellschaft. Aber: "Wir haben immer klar gesagt: Wir wollen einen Neuanfang." Der wäre mit Doll trotz eines bis 2020 gültigen Vertrags "nur schwer darstellbar gewesen".

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