Berlin Nicht nur Julian Nagelsmann würde die neue DFB-Regel mit Gelb und Rot gegen Trainer am liebsten sofort wieder abschaffen. Die Schiedsrichter allerdings sehen keinen Grund zur Hysterie. „Die Tests mit Signalkarten bei Verwarnungen und Feldverweisen für unsportliches Betragen von Trainern, Betreuern oder Vereinsoffiziellen verliefen vielversprechend und offenbarten deutliche Vorteile, da deutlich mehr Transparenz erzielt wurde“, erklärte DFB-Lehrwart Lutz Wagner am Montag. Und verteidigte damit die Einführung von Gelben Karten und Sperren für Fehlverhalten von Coaches und Teamoffiziellen.

Nagelsmann lehnt Gelbsperren wie viele seiner Kollegen ab. „Es ist nicht im Sinne der Sache, dass ein Trainer jedes vierte Spiel auf der Tribüne sitzt, nur weil er Emotionen zeigt“, sagte er.

Während sich die Trainer eingeschränkt sehen, sieht Wagner nur Vorteile. Zumal keine grundlegend anderen Richtlinien oder Regeln aufgestellt worden seien. „Die Möglichkeit einer mündlichen Ermahnung, die deeskalierend wirkt, bleibt bestehen. Wir setzen also weiterhin auf Kommunikation und auf ein gelebtes Miteinander auf und neben dem Platz“, erklärte Wagner.

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