Bremen Die Fußballer des Bundesligisten Werder Bremen haben sich auf Platz zwölf in die Sommerpause verabschiedet. Die Abschlusszeugnisse der Akteure (berücksichtigt sind nur Spieler, die mindestens zehn Einsätze in der Saison 2013/14 hatten):

Sebastian Mielitz

Die tragische Figur der Saison. Er hielt zunächst passabel, ehe er am 13. Spieltag einen rabenschwarzen Tag erwischte und Trainer Robin Dutt ihn auf die Bank setzte. Dort blieb er sitzen und verlässt nun seinen Lieblingsverein. NOTE: 4

Raphael Wolf

Er profitierte von den Patzern des Konkurrenten. Kassierte in den ersten drei Spielen 14 Treffer, ließ sich davon nicht beirren und strahlte fortan die Souveränität aus, die man bei Mielitz vermisst hatte. NOTE: 2,5

Clemens Fritz

War bei Dutt auf rechts hinten gesetzt. Bisweilen machte er seine Sache ordentlich, dann wieder lief er den Gegenspielern nur hinterher. Landete zwischenzeitlich auf der Bank und lieferte zum Saisonende noch einige akzeptable Spiele ab. NOTE: 4

Sebastian Prödl

War wieder einmal mit dem Anspruch angetreten, Führungsspieler zu sein. Lief den eigenen Ansprüchen lange hinterher, entwickelte sich aber in der Rückrunde zum Abwehrchef. Er wuchtete zahllose Kopfbälle aus der Gefahrenzone – und war endlich Führungsspieler. NOTE: 2,5

Luca Caldirola

Dutt lobte ihn als den besten Transfer. Das war nicht so schwierig, schmälert aber die Leistung des italienischen Innenverteidigers keinesfalls. Taktisch gut ausgebildet, zweikampfstark, half auch auf links aus. NOTE: 3

Assani Lukimya

Wenn der Gegner den Ball hat, ist „Luki“ in seinem Element. Mit der Wucht seiner 90 Kilogramm wirft er sich in jeden Zweikampf. Wenn er den Ball hat, ist aber oft Not am Mann, denn spielerisch geht nicht so viel bei ihm. NOTE: 4

Santiago Garcia

War auf Anhieb Publikumsliebling, stellte die Fans aber auch auf eine harte Probe. Offensiv eine Augenweide, nach hinten klafften erhebliche Lücken, weil der Linksverteidiger allzu wild über das Feld stürmte. War ausgeliehen, Werder hat ihn inzwischen fest verpflichtet. NOTE: 3

Theodor Gebre Selassie

Der Tscheche musste mal links, dann rechts in der Viererkette und später im zentralen Mittelfeld ran. Wirklich überzeugend war das aber selten. NOTE: 4

Aleksandar Ignjovski

Erst hatte Dutt die „Allzweck-Waffe“ gar nicht auf dem Zettel, dann wurde „Iggy“ Stammspieler. Überzeugte durch Einsatz. Nach einer Verletzung wieder auf der Bank. Geht nach Frankfurt, weil er hofft, dort als „Sechser“ spielen zu können. NOTE: 3,5

Felix Kroos

Schien den Sprung in die Stammelf geschafft zu haben, ehe er sich verletzte. Ein Meister des unspektakulären Kurzpasses, solide, aber auch nicht mehr. NOTE: 4

Cedrick Makiadi

Er war Dutts Wunschspieler. Die ihm zugedachte Rolle, nach hinten abzusichern und bei Ballbesitz das Umschaltspiel zu organisieren, erfüllte der erfahrene Mann aber nur selten. NOTE: 4,5

Zlatko Junuzovic

Er war der Dauerrenner und aufgrund seiner positiven Ausstrahlung enorm wichtig für die Mannschaft. Setzte spielerisch weniger Impulse als im Vorjahr. NOTE: 3,5

Philipp Bargfrede

Der Gewinner der Saison. Nach langer Verletzungspause entwickelte er sich zum Leistungsträger. Klassischer Staubsauger vor der Abwehr, der endlich auch einmal das Tor trifft. NOTE: 2,5

Mehmet Ekici

„Memo“ hat es auch in seiner dritten Saison in Bremen nicht geschafft, sich einen Stammplatz zu erkämpfen. Eine vierte wird es für ihn wohl nicht geben. NOTE: 5

Ludovic Obraniak

Kam in der Winterpause, galt als Hoffnungsträger und saß alsbald aufgrund mangelnder Fitness auf der Bank. In positiver Erinnerung bleibt sein Freistoßtor gegen Mönchengladbach. NOTE: 4

Aaron Hunt

Das Herz der Mannschaft. Bester Fußballer, bester Vorbereiter, bester Torschütze (mit Petersen). Verabschiedete sich im letzten Heimspiel mit zwei Toren. Oder bleibt er doch? NOTE: 2

Özkan Yildirim

Ein Talent, das am Ball einiges drauf hat, aber (noch) nicht über den Status des Talents hinauskam. NOTE: 4,5

Eljero Elia

Der Mann stand im Finale der WM 2010 auf dem Platz. Daran gemessen war es wieder zu wenig, was er zeigte. Steigerte sich zum Saisonende als zweite Spitze. NOTE: 3,5

NIls Petersen

Als Stürmer Nummer eins in die Saison gegangen, saß er in der Rückrunde oft auf der Bank. Nahm das mit Sportsgeist und war da, wenn er gebraucht wurde. Gemeinsam mit Hunt bester Werder-Torschütze (7 Treffer). NOTE: 4

Franco di Santo

Man gönnt ihm die Berufung in Argentiniens vorläufigen WM-Kader. Warum Nationaltrainer Sabella aber den Bremer und nicht Carlos Tevez nominiert hat, dürfte sein Geheimnis bleiben. NOTE: 3,5

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