Friesoythe Gut vier Monate nach der Kommunalwahl hat die Friesoyther SPD wieder in den Wahlkampfmodus geschaltet. Auf der jüngsten Mitgliederversammlung wählten die Genossen die Delegierten für gleich zwei Delegiertenkonferenzen am Donnerstag, 12. Januar, in Cloppenburg. Dort fallen die Entscheidungen, wer als Direktkandidat des Wahlkreises Cloppenburg-Vechta in den Bundestagswahlkampf zieht und wer über die niedersächsische Landesliste der SPD entscheiden wird.

„Das Interesse an den Delegiertenkonferenzen war sehr groß“, freute sich der Ortsvereinsvorsitzende Roland Winkler. „Uns stehen sowohl für die Bundestagswahlkreis- als auch für die Delegiertenkonferenz der Landesliste jeweils acht Delegierte zu, 13 Mitglieder haben sich dafür beworben oder wurden vorgeschlagen.“ Gewählt wurden am Ende Renate Geuter, Roland Winkler, Maria Maul, Heinz Lübbers, Sven Stratmann, Wilhelm Bohnstengel, Dennis Löschen und Lars Blazejak. Ersatzdelegierte sind Sönke Baumdick, Heike de Buhr, Hans Meyer, Ludger Beelmann und Melanie Buhr.

Die Friesoyther Delegierten müssen sich am 12. Januar zwischen Kristian Kater aus Vechta und Paul Drees aus Garrel entscheiden. Beide wollen als Nachfolger von Gabriele Groneberg für das Direktmandat des Bundestagswahlkreises Cloppenburg-Vechta antreten. Sie stellten sich am 5. Januar bei Pollmeyer im Rahmen des Wahlkreises Cloppenburg vor.

Winkler nutzte die Mitgliederversammlung, um gleich noch einige erfreuliche Aufgaben in seiner neuen Rolle als Ortsvereinsvorsitzender zu erledigen. Zum einen konnte er den neuen SPD-Mitgliedern Franziska Preuth und Lars Blazejak ihre Parteibücher überreichen, zum anderen ehrte er zehn Mitglieder für ihre langjährige Zugehörigkeit zur SPD. Wolfgang Wewer und Maria Maul engagieren sich seit 20 Jahren für die SPD, Hella Struth, Peter Wiesner, Agnes Böhmann, Renate Geuter und Hildegard Meyer seit 30, August Menke und Werner Duhme sogar seit 40 Jahren. Besonders viel Applaus erhielt Werner Niezurawski. Er ist seit 60 Jahren in der SPD, kam also, wie Winkler feststellt, „zur Partei, als viele der Friesoyther Genossen noch gar nicht geboren waren.“

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