Friesoythe Die Stadtgliederung Friesoythe des Malteser Hilfsdienstes hat einen neuen Stadtbeauftragten. Es ist der der 65-jährige Gerd Dumstorff aus Friesoythe. Die offizielle Amtsübergabe erfolgte jüngst auf der Mitgliederversammlung in der Cafeteria des Marienhospitals Friesoythe. Dazu gab es die Berufungsurkunde durch den Geschäftsführer des Offizialatsbezirkes Oldenburg, Frank Rieken.

Der ehemalige Leiter des Technischen Polizeiamtes des Landes Sachsen-Anhalt tritt die Nachfolge von Dr. Günter Meschede an. Der ehemalige Gynäkologe am Marienhospital hatte die Aufgabe vor mehr als sieben Jahren übernommen und viel Herzblut in das Amt gesteckt. Mit 70 Jahren sollte in führender Position aber Schluss ein. Er habe nicht mehr solange warten wollen, bis er nicht mehr könne, so Dr. Meschede.

Für seine besonderen Verdienste wurde der scheidende Stadtbeauftragte mit der Malteser Plakette in Bronze ausgezeichnet. „Das ist eine seltene und besondere Ehrung – Dr. Meschede hat sie mehr als verdient“, sagte Rieken. Seinen Dank für die geleistete Arbeit sprach ihm auch Dechant Michael Borth aus.

Der neue Stadtbeauftragte freut sich schon auf seine ehrenamtliche Aufgaben: „Es ist für mich eine besondere Ehre, der Gliederung Friesoythe vorstehen zu dürfen. Der Hospizdienst der Malteser Friesoythe hat weit über die Grenzen hinaus einen ausgezeichneten Ruf. Ich hoffe, dass ich die erfolgreiche Arbeit meines Freundes Günter so fortführen kann“, sagte Dumstorff, der 48 Jahre lang auswärts arbeitete und „nun endlich als Pensionär ein Job am Wohnort habe“.

„Wir haben knapp über 100 Mitglieder“, sagte Meschede in seinem letzten Jahresbericht. Als Tätigkeitsfeld stehe weiterhin der Hospizdienst im Vordergrund mit den drei hauptamtlichen Koordinatorinnen Gerda Spieker, Marlies Steenken und Karin Kellermann sowie 39 aktiven Ehrenamtlichen. Alle drei Sparten des ambulanten Hospizdienstes – die Betreuung Schwerkranker und Sterbender, die Kinderhospizarbeit und die Trauerarbeit – hätten eine deutliche Ausweitung erfahren. „Die steigende Inanspruchnahme zeigt, wie sehr wir gebraucht werden und dass unsere Tätigkeit geschätzt wird“, sagte Meschede. Insgesamt haben die Ehrenamtlichen im vergangenen Jahr auf 5200 Stunden erbracht. Meschede dankte dafür: „Ohne Euch ginge gar nichts.“

96 Begleitungen von Schwerkranken und sterbenden Menschen wurden aufgenommen und organisiert, führte Gerda Spieker weiter aus. Bei der Trauerbegleitung wurden 110 Erwachsene begleitet. Es waren 34 Einzel- und 76 Gruppenbegleitungen. Darauf verwies Marlies Steenken. In der Kinderhospiz gab es sieben Familienbegleitungen und drei im Bereich des Friedensbettes. Es wurden 1100 Stunden Ehrenamtlich geleistet, so Kellermann.

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