Friesoythe Zum bundesweiten Aktionstag, dem Josefstag, waren beim Sozialen Briefkasten in Friesoythe am Freitagvormittag drei der Kandidaten für die Bürgermeisterwahl in Friesoythe zu Gast. Den Fragen einiger Jugendlichen stellten sich ab 8 Uhr Sven Stratmann (SPD) aus Friesoythe, Hildegard Kuhlen (CDU) aus Thüle sowie der unabhängige Kandidat Josef Themann aus Kampe. Bernhard Norenbrock aus Sedelsberg war verhindert, Gerd von Grönheim aus Altenoythe sagte, er habe keine Benachrichtigung bekommen.

Fragen wie „Welche Pläne haben Sie, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?“ und „Können Sie sich vorstellen, wie Sie uns unterstützen können?“ wurden von den drei Kandidaten beantwortet. Sie waren einhellig der Auffassung, dass die Weiterentwicklung des Sozialen Briefkastens wichtig sei. „In Zukunft müssen wir alles, was möglich ist, tun, um ihn weiter am Leben zu erhalten“, sagte Stratmann. „Die Stadt wird auch weiterhin gewillt sein, Förderbeiträge für die Einrichtung zu bezahlen“, versprach Kuhlen.

Die Bürgermeister-Kandidaten waren der Meinung, dass man auch die Nachbargemeinden „mit ins Boot holen“ sollte, um den Sozialen Briefkasten zu unterstützen.

Auf die Frage „Welche Pläne haben Sie, wenn Sie zum Bürgermeister gewählt werden?“ gab Themann den Schuldenabbau als wichtiges Ziel an. „Einige große Projekte, ausgenommen das Schwimmbad, bereiten mir Unbehagen“, sagte er. „Vielleicht könnte man bei der Umgestaltung der Innenstadt den Umfang reduzieren. Wir wollen auch in Zukunft zahlungsfähig bleiben und die Wirtschaft ankurbeln.“ Weiterhin wolle er sich um die Einrichtung eines Jugendparlaments bemühen. Stratmann wies darauf hin, dass in Sachen Innenstadtsanierung noch kein Umfang festgelegt worden sei. Man müsse aber aufpassen, dass die Stadt sich „ihre Zukunft finanziell nicht verbaut“.

Dafür Sorge zu tragen, dass die Ortschaft und Dörfer attraktiv bleiben, hat sich Kuhlen auf die Fahnen geschrieben. Auch sie verwies darauf, dass man sparsam wirtschaften sollte. „Die Stadt hat eine Menge Schulden“, so die Thülerin. Auch wolle sie sich darum kümmern, dass das Ehrenamt in den Vereinen weiterhin attraktiv bleibt.

Ziel des Josefstags sei dieses Mal gewesen, dass die Jugendlichen den direkten Weg zu den Politikern suchen, erklärte die Leiterin der Jugendwerkstatt, Iris Schulze. In vergangenen Jahren hatten die Teilnehmer in der Werkstatt mitgearbeitet.

Tanja Mikulski Friesoythe / Redaktion Münsterland
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