Gehlenberg Nach jahrelanger Planung und Bewältigung von zahlreichen Schwierigkeiten hat nun die katholische Kirchengemeinde St. Prosper in Gehlenberg einen entscheidenden Schritt zum Bau eines Seniorenwohnzentrums getan. Durch Abschluss einer Kooperationsvereinbarung zwischen der Kirchengemeinde, der Caritas St. Martinus Pflege GmbH aus Haren und dem St.-Marien-Stift Friesoythe wurde die zukünftige Zusammenarbeit besiegelt.

Mit dem Bau des 2,2 Millionen teuren Projektes in einer Größe von 500 Quadratmetern soll so schnell wie möglich begonnen werden. Die Fertigstellung des Gebäudes, das zwischen dem Pfarrhaus und dem Parkplatz an der Gehlenberger Kirchstraße stehen wird, ist etwa im Herbst 2020 zu erwarten. „Mitten im Ort in unmittelbarer Nähe zur Kirche und dem Dorfpark hat es einen idealen Standort“, sagte Heinz Winkler, stellvertretender Vorsitzender des Kirchenvorstandes.

18 Tagespflegeplätze stehen im Erdgeschoss sowie in der ersten Etage zwölf Plätze für eine betreute ambulante Wohngemeinschaft zur Verfügung. Im zweiten Stockwerk wird es fünf Wohnungen zur Größe von 50 bis 60 Quadratmetern für betreutes Wohnen geben.

Durch einen Zuschuss der Deutschen Fernsehlotterie in Höhe von 300 000 Euro und ein zinsloses Darlehen des Landes Niedersachsen über die NBank sei die Finanzierung des Objektes erst möglich geworden.

Die Idee der katholischen Kirchengemeinde St. Prosper Gehlenberg zum Bau einer Pflegeeinrichtung wurde von Heinz Winkler mit großem Engagement verfolgt, unterstützt von Antonius Otten, Geschäftsführer der Caritas Pflege GmbH, und dem Bistum Osnabrück, das bei der Vorbereitung sehr positiv mitgearbeitet hatte.

Das Angebot der Tagespflege umfasst Frühstück und Abendbrot, so dass die Versorgung der pflegebedürftigen Menschen während der Arbeitsphase der Angehörigen gesichert ist. Die ambulante Pflege wird vom Caritas Pflegedienst Hümmling in Werlte übernommen, der zum Verbund mit der Caritas St. Martinus Pflege GmbH gehört.

Einig waren sich die Anwesenden darin, dass auch die ambulante Versorgung in der gewohnten häuslichen Umgebung gegeben sein muss. Die Sozialstation des St.-Marien-Stiftes Friesoythe wird in dem neuen Gebäude Büroräume anmieten und einen Pflegestützpunkt einrichten, so dass für eine ambulante Versorgung der Bevölkerung gesorgt ist.

Heinz Winkler konnte zur Vertragsunterzeichung im Pfarrhaus den örtlichen Pfarrer Pater Lucas, den Geschäftsführer des St.-Marien-Stiftes Friesoythe, Bernd Wessels, und den Geschäftsführer der Caritas St. Martinus Pflege GmbH, Antonius Otten, begrüßen. Willkommen hieß er vor allem auch die zukünftige Leiterin und Ansprechpartnerin der neuen Pflegeeinrichtung, Mechthild Eilers aus Bösel. Ebenfalls zugegen waren die Leiterin der Sozialstation in Friesoythe, Doris Meyer, die Planer und Bauzeichner Stefan Schulte und Hans-Werner Frerichs sowie weitere Mitglieder des Kirchenvorstandes.

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