Friesoythe 17 bunt bemalte Stühle stehen derzeit im Friesoyther Rathaus. Warum? Um ein Zeichen für Inklusion und eine behindertenfreundliche Gesellschaft zu setzen. Denn die Stühle sind Teil der Ausstellung „Nimm Platz – und einfach Mensch sein“ des Caritas-Vereins Altenoythe. Bis zum 17. Januar werden sie zu den Öffnungszeiten (montags bis donnerstags 8 bis 17 Uhr, freitags 8 bis 13 Uhr und samstags 10 bis 12 Uhr) barrierefrei im Erdgeschoss des Friesoyther Rathauses zu sehen sein.

„Ich freue mich, dass das Rathaus wieder schön bunt ist“, sagte Bürgermeister Sven Stratmann am Dienstag im Rathaus. Die Vielfältigkeit der Ausstellung sei beachtlich, dies werde für einen „Aha-Effekt“ bei den Ausstellungsbesuchern sorgen, war er sich sicher. Stratmann freute sich, dass das Inklusionsprojekt einen Raum im Rathaus – dem „Haus der Bürger“ – gefunden habe. Dies sei auch ein Zeichen, dass man in Friesoythe den Weg der Inklusion konsequent weitergehe. Damit „jeder seinen Platz in der Gesellschaft findet“.

Andreas Wieborg, Vorstand des Caritas-Vereins Altenoythe, bedankte sich beim Bürgermeister dafür, dass die Stadt ihre Türen für die Ausstellung öffne. Man wolle damit auch ein Vorreiter beim Thema Inklusion sein. Wieborg lobte zudem das starke Engagement von Irene Block, die „für das Projekt brennt“.

Für das Inklusionsprojekt „Nimm Platz – und einfach Mensch sein“ hatten Vereine, Nachbarschaften, Einrichtungen, Schüler und Ehrenamtliche aus dem Landkreis Cloppenburg Stühle fantasievoll bemalt, verziert oder neu gestaltet. Dazu gehörten auch Menschen, die in inklusiven Gruppen arbeiten. Dabei entstand ihr ganz eigener Wohlfühlplatz.

„Nimm Platz – und einfach Mensch sein“ ist ein Teilprojekt von „KunstBurg“, das vom Caritas-Verein Altenoythe umgesetzt wird.

Neele Körner Volontärin, 3. Ausbildungsjahr / NWZ-Redaktion
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