MARKHAUSEN Mit einer festlichen Andacht in der St.-Johannes-Kirche läutete Pfarrer Günther Aschern das Missionsfest der St. Johannes Pfarrgemeinde Markhausen ein. Gefeiert wurde in der und rund um die benachbarte Begegnungsstätte.

Seit 33 Jahren organisieren Vereine, Gruppen und Verbände im Wechsel das Missionsfest, dessen Erlös der Missionsarbeit Markhauser Ordensleute zugute kommt. Der Grundstein wurde 1977 gelegt. Damals spendete die Spielschar Markhausen die Einnahmen ihrer Aufführung für die Missionsarbeit. Nachdem ein Jahr später der VfL Markhausen den Erlös eines Fußballturniers zur Mission überwies, war das Missionsfest als jährliche Einrichtung geboren. Alle Vereine bekundeten ihre Bereitschaft, das Fest im Wechsel auszurichten. Zudem fasste der Pfarrgemeinderat den Beschluss, das Fest seitens der Kirche zu unterstützen.

130 000 Euro gespendet

Insgesamt sind aus Markhausen über 130 000 Euro für die Mission gespendet worden, heißt es. Heute ist der Erlös des Missionsfestes nur noch für die Arbeit von Pater Franz Baumann in Südafrika bestimmt, da er als einziger ehemaliger Markhauser noch in der Mission tätig ist.

Pfarrer Günter Aschern lobte das Engagement der Vereine für die Missionsarbeit. Gewinner des Festes seien hilfsbedürftige Menschen in Südafrika, für die sich der Pater engagiere, so Aschern.

In diesem Jahr wurde das Fest vom Ortsverein Neumarkhausen und der Landjugend Markhausen ausgerichtet. Die beiden Vorsitzenden Norbert Schlangen und Felix Bohmann zeigten sich mit dem Verlauf sehr zufrieden. Spiel, Spaß und Unterhaltung standen im Mittelpunkt des Festes. Für Kinder und Erwachsene gab es ein buntes Programm. Torwandschießen, Kegelspiel, Fäden ziehen und Dosenwerfen machten den Kindern Spaß. Erfolge bei den Spielen wurden mit Süßigkeiten belohnt. Die Kleinsten konnten sich zudem in einem großen Sandkasten vergnügen.

Gegen einen kleinen finanziellen Einsatz konnten die Erwachsenen beim Schraubendrehen, Seilschätzen und Sägen Präsentkörbe gewinnen. Beim „Hau den Lukas“ konnten die Markhauser Männer ihre Kräfte messen. Um einen möglichst hohen Betrag in die Mission schicken zu können, wurde auf dem Fest für die gute Sache gesammelt.

Musikverein dabei

Flotte Rhythmen, die das Missionsfest musikalisch untermalten, steuerte der Musikverein Markhausen bei. In der Begegnungsstätte offerierten Frauen aus Neumarkhausen Kaffee und Kuchen. Mit Steaks, Bratwurst, Pommes, Eis und Getränken wurde auf dem Festplatz auch für das leibliche Wohl der Besucher gesorgt.

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